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Dynamo Dresden
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Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V., kurz Dynamo Dresden, ist ein Fußballverein aus der sĂ€chsischen Landeshauptstadt Dresden.

Der Verein wurde am 12. April 1953 in der Schauburg gegrĂŒndet und zĂ€hlt mit 36.091 Mitgliedern (Stand: 31. Oktober 2025) zu den 25 mitgliederstĂ€rksten Sportvereinen Deutschlands.cite-ref-mitglieder-2-1[2] SpielstĂ€tte ist das Rudolf-Harbig-Stadion am Großen Garten.

Dynamo Dresden ist mit 98 Europapokalspielen einer der erfolgreichsten und populĂ€rsten Vereine in der Geschichte des DDR-Fußballs. Er wurde in der DDR-Oberliga achtmal Meister und gewann siebenmal den FDGB-Pokal. Nach der Deutschen Wiedervereinigung spielte Dynamo von 1991 bis 1995 in der Fußball-Bundesliga. Im Jahr 1995 wurde der Verein wegen einer bisher einmaligen Lizenzverweigerung eines Erstligisten auf Grund fehlender LiquiditĂ€t in Höhe von 10 Millionen Markcite-ref-4[4] durch Missmanagement des damaligen Club-PrĂ€sidenten und nachgewiesenen BetrĂŒgers Rolf-JĂŒrgen Otto in die Regionalliga zurĂŒckgestuft,cite-ref-5[5] kurzzeitig stieg er sogar in die vierte Liga ab. Derzeit spielen die „Schwarz-Gelben“ in der 2. Fußball-Bundesliga nachdem sie zur Saison 2025/26 aus der 3. Liga aufgestiegen sind.

Die bekanntesten Spieler des Vereins sind der 100-fache DDR-Nationalspieler Hans-JĂŒrgen Dörner, Europameister und Europas Fußballer des Jahres 1996 Matthias Sammer sowie der DFB-Pokalsieger und mehrfache TorschĂŒtzenkönig der 1. Bundesliga Ulf Kirsten.

Contents

‱ Geschichte
‱ 1970er Jahre
‱ 1980er Jahre
‱ 1990er Jahre
‱ 2000er Jahre
‱ 2010er Jahre
‱ 2020er Jahre
‱ Wappen
‱ Erfolge
‱ National
‱ Regional
‱ Nachwuchs
‱ Personen
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

SG Polizei / SV Deutsche Volkspolizei Dresden

Am 1. Oktober 1948 wurde die SG Polizei Dresden offiziell gegrĂŒndet, wie weitere Polizeisportvereine in anderen ostdeutschen StĂ€dten in dieser Zeit auch.cite-ref-6[6] Sie bestand aber wahrscheinlich schon ab 1946. Sie spielte zunĂ€chst in der untersten 1. Kreisklasse Dresden (5. Liga) in den Saisons 1948/49 und 1949/50. Im Juni 1950 wurde vom Deutschen Sportausschuß entschieden, dass die SG Polizei Dresden ab der nĂ€chsten Saison 1950/51 in der Oberliga, der höchsten Spielklasse der DDR spielen sollte.cite-ref-7[7] Sie sollte den Platz der SG Friedrichstadt einnehmen, die nach einer fragwĂŒrdigen Niederlage im letzten entscheidenden Spiel um die DDR-Fußballmeisterschaft von der Sportleitung aufgelöst worden war, woraufhin die meisten ihrer ehemaligen Spieler in den Westen gingen. (Die SG Polizei Dresden hatte zufĂ€lligerweise beim Vorspiel zu diesem letzten Meisterschaftsspiel am 16. April 1950 gegen Volkspolizei Plauen gespielt). Am 20. Juni wurde sie in SV Deutsche Volkspolizei Dresden umbenannt.

Der Chef der Deutschen Volkspolizei Kurt Fischer ordnete an, die besten Fußballer der VP-Fußballvereine im mittlerweile erstklassigen SV Deutsche Volkspolizei Dresden zu konzentrieren.cite-ref-8[8] Dazu wurden seit dem 28. Juli die 40 leistungsstĂ€rksten Spieler aus anderen VP-Fußballvereinen in Forst vier Wochen lang getestet.cite-ref-9[9] Es wurden 17 Spieler aus 11 verschiedenen StĂ€dten ausgewĂ€hlt und nach Dresden delegiert, darunter vier wichtige LeistungstrĂ€ger aus der SV Deutsche Volkspolizei Potsdam. In ihrer ersten Saison spielte die SV Deutsche Volkspolizei Dresden in folgender Stammbesetzung:

Heinz Klemm (vorher SG DVP Leipzig) – Herbert Schoen (vorher SG DVP Potsdam), Manfred Michael (vorher SG DVP Potsdam) – Horst Beulig, GĂŒnter Usemann (vorher SG DVP Altenburg), Kurt Zernecke – Kurt Fischer, Otto Blochmann, GĂŒnter Schröter (vorher SG DVP Potsdam), Rudolf Möbius (vorher SG DVP Meißen), Johannes Matzen (vorher SG DVP Potsdam). Außerdem waren Karl-Heinz Holze (SG Volkspolizei Schwerin), Horst Kiesewetter, Herbert Maschke (SG Volkspolizei Dresden) ausgewĂ€hlt worden.

Mit dem vierten Tabellenplatz 1951 und dem zweiten Platz 1952 konnte sich die Dresdner Elf auf Anhieb als Spitzenmannschaft etablieren und 1952 sogar den FDGB-Pokal gewinnen.

Erste Jahre als SG Dynamo Dresden

Am 12. April 1953, wenige Tage nach der GrĂŒndung der zentralen Sportvereinigung Dynamo, wurde die Sportgemeinschaft in einer GrĂŒndungsversammlung im Dresdner Filmtheater Schauburg in SG Dynamo Dresden umbenannt. Zugleich wurde sie in die SV Dynamo, die Sportorganisation der inneren Sicherheitsorgane der DDR (MfS, Volkspolizei, Zoll), eingegliedert. Der 12. April 1953 gilt seither als offizielles GrĂŒndungsdatum der SG Dynamo Dresden. Im gleichen Jahr gewann Dynamo seine erste DDR-Fußballmeisterschaft durch ein 3:2 n. V. gegen die BSG Wismut Aue.

Im November 1954 wurde die Mannschaft von Dynamo Dresden komplett nach Berlin delegiert, um dort unter dem Namen SC Dynamo Berlin eine konkurrenzfĂ€hige Mannschaft aufzustellen.cite-ref-10[10] Die Dresdner SG Dynamo wurde am 1. Januar 1955 fĂŒr die zuvor aufgelöste Fußballabteilung des SC DHfK Leipzig in die sogenannte I. Liga, die zweithöchste Spielklasse der DDR, eingestuft, musste aber am Saisonende in die neu geschaffene II. DDR-Liga absteigen. Nach nur zwei Spielzeiten konnte auch hier die Klasse nicht gehalten werden; 1957 spielte der Verein nur noch in der viertklassigen Bezirksliga, womit diese Saison den sportlichen Tiefpunkt markierte. Darauf folgten der direkte Wiederaufstieg und ein Jahr spĂ€ter die RĂŒckkehr in die DDR-Liga. Als Erster der Saison 1961/62 stieg die SGD wieder in die Oberliga auf, musste aber bereits 1963 wieder absteigen. Dem direkten Wiederaufstieg 1964 folgte 1968 der erneute Sturz in die Zweitklassigkeit. Nach der erneuten direkten RĂŒckkehr 1969 konnte sich Dynamo Dresden in der Oberliga etablieren und blieb dort bis zu deren Auflösung 1991.

Dynamo Dresden wurde mit der Entscheidung des DTSB-Bezirksvorstandes am 5. August 1968 zum Leistungszentrum im Bezirk Dresden erklÀrt. Dies bedeutete, dass der Verein die Suche nach Spielern in der gesamten Region fortsetzen konnte.cite-ref-pleilleistungszentrum-11-0[11]

1970er Jahre

Den Trainerposten bei Dynamo hatte im Juni 1969 Walter Fritzsch ĂŒbernommen. Der berĂŒhmte Dresdner Kreisel kam in Schwung. Damit begann die bis heute glanzvollste Ära der Vereinsgeschichte, in deren Verlauf Dynamo Dresden neben dem 1. FC Magdeburg zur dominierenden Mannschaft im DDR-Vereinsfußball aufstieg. Dabei gelang Dynamo in den Spielzeiten 1969/70 bis 1979/80 trotz der Konkurrenz durch die anderen, Ă€hnlich stark geförderten DDR-Fußballclubs elfmal in Folge ein Platz unter den besten drei Mannschaften der Tabelle, was zur Teilnahme am Europapokal-Wettbewerb berechtigte.

In der Saison 1970/71 erreichte Dynamo nach 1953 souverĂ€n seine zweite Meisterschaft, wenige Wochen spĂ€ter gewann es ebenfalls zum zweiten Mal das Pokalfinale und erreichte somit das erste Double der Geschichte des DDR-Fußballs. Weitere Meistertitel folgten 1973 (Wahl zur DDR-Mannschaft des Jahres) sowie in den drei aufeinander folgenden Spielzeiten 1976, 1977 und 1978. Im Jahr 1977 gewannen die Dresdner neben der Meisterschaft wiederum den Pokalwettbewerb. DarĂŒber hinaus standen sie 1975 im Pokalfinale, verloren dort allerdings gegen die BSG Sachsenring Zwickau im Elfmeterschießen, wobei der Zwickauer TorhĂŒter JĂŒrgen Croy das entscheidende Tor selbst schoss.

Der deutsche Sporthistoriker Hanns Leske hat die Dynamo Dresden als drittprivilegiertesten Fußballclub bzw. Sportgemeinschaft im DDR-Fußball eingestuft.cite-ref-12[12] Am 5. August 1968 wurde Dynamo Dresden vom Bezirksvorstand des DTSB zum Bezirksleistungszentrum des Bezirks Dresden erklĂ€rt. Damit konnte die Sportgemeinschaft auf die besten Spieler des gesamten Region zurĂŒckgreifen.cite-ref-pleilleistungszentrum-11-1[11] Der Bezirk Dresden war einer der bevölkerungsreichsten Bezirke der DDR. SG Dynamo Dresden und BFC Dynamo waren beide ausgewiesene Leistungsschwerpunkte Fußball des SV Dynamo.cite-ref-13[13] Zum Einzugsgebiet der Dynamo Dresden gehörten auch Trainingszentren (TZ) und Sportgemeinschaften des SV Dynamo. Der SV Dynamo betrieb Trainingszentren (TZ) in ganz DDR. Die Trainingszentren wurden je nach Einzugsgebiet entweder der Dynamo Dresden oder dem BFC Dynamo zugeordnet.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15]cite-ref-friedemanneinzugsgebiet-16-0[16] Der deutsche Sportjournalist Horst Friedemann behauptet, dass die SV Dynamo-Sportgemeinschaften Eisleben und Halle/Neustadt zum Einzugsgebiet der Dynamo Dresden gehörten. Sie befanden sich unterhalb der „SĂŒdlinie“, wo Dynamo Dresden Zugriff hatte.cite-ref-friedemanneinzugsgebiet-16-1[16] Insgesamt hatte die Dynamo Dresden 35 „Partnervereine“, darunter auch Trainingszentren (TZ). Ihre Aufgabe bestand hauptsĂ€chlich darin, die besten Spieler zu scouten und sie dann nach Dresden zu schicken.cite-ref-17[17]

Im Europapokal erreichte Dresden in den 1970er Jahren viermal das Viertelfinale und warf dabei unter anderem Benfica Lissabon, Atlético Madrid, den FC Porto und Juventus Turin aus dem Wettbewerb.

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Hauptartikel

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Fußballspiele FC Bayern MĂŒnchen – Dynamo Dresden 1973

Gegen den FC Bayern MĂŒnchen fand im Herbst 1973 das wohl berĂŒhmteste Duell in der EC-Historie von Dynamo Dresden statt. In zwei hochklassigen Spielen, die ĂŒberhaupt das erste Aufeinandertreffen zweier Mannschaften aus der DDR und der Bundesrepublik im Europapokal-Wettbewerb markierten, setzte sich letztlich das westdeutsche Star-Ensemble Ă€ußerst knapp mit 4:3 und 3:3 durch.cite-ref-18[18]

1980er Jahre

Nach der Saison 1977/78 wurde Erfolgstrainer Fritzsch verabschiedet und Gerhard Prautzsch ĂŒbernahm dessen Amt. In der Oberliga begann anschließend die zehnjĂ€hrige Dominanz des Konkurrenten BFC Dynamo aus Berlin. Dynamo Dresden hielt sich mit den Pokalgewinnen 1982, 1984 und 1985 – jeweils mit Finalsiegen ĂŒber den BFC – schadlos.

Dynamo Dresden war eine Diensteinheit der Volkspolizei.cite-ref-19[19]cite-ref-szpolizei-20-0[20] Die Spieler von Dynamo Dresden hatten den Rang eines Volkspolizisten, nach dem sie bezahlt wurden. Eduard Geyer z. B. war Major der Volkspolizei.cite-ref-szpolizei-20-1[20] Die Spieler trugen Uniformen und sogar einen Stahlhelm.cite-ref-szpolizei-20-2[20] Allerdings hatten die Spieler normale Berufs- bzw. StudienabschlĂŒsse und waren nicht in den Sicherheitsorganen tĂ€tig. Viele Politiker und FunktionĂ€re in der DDR interessierten sich intensiv fĂŒr den Fußball und nutzten ihre Kontakte und Ressourcen, um fĂŒr ihre Lieblingsmannschaft zu werben und das Ansehen ihres Bezirks oder ihrer Organisation zu steigern.cite-ref-21[21] Laut Spieler Hans-JĂŒrgen Dörner wurde Dynamo Dresden von drei Politikern unterstĂŒtzt, die dem Verein halfen, eine Spitzenmannschaft zu bleiben. Einer von ihnen war Hans Modrow, langjĂ€hriger SED-Erster SekretĂ€r der Bezirksleitung im Bezirk Dresden. Ein anderer war Manfred Scheler, Vorsitzender des Rates des Bezirkes Dresden. Scheler war ein begeisterter Fan von Dynamo Dresden, der seine Kontakte aktiv nutzte, um Spielern knappe GĂŒter und Dienstleistungen, wie ein Auto, eine Wohnung oder einen Klempner zur VerfĂŒgung zu stellen. Ein Dritter war Generalleutnant Willi Nyffenegger, langjĂ€hriger Chef der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei (BDVP) Dresden.cite-ref-undercommunisms145-22-0[22] Dynamo Dresden wurde auch von Stasi-Generalmajor Horst Böhm, Leiter der Bezirksverwaltung Dresden der Stasi, unterstĂŒtzt. Böhm beteiligte sich an der Ernennung und Entlassung von Trainern und SpielervertrĂ€gen.cite-ref-undercommunisms145-22-1[22]cite-ref-23[23]cite-ref-visier3132-24-0[24]cite-ref-25[25] Böhm war Fördermitglied von Dynamo Dresden.cite-ref-26[26] Ein weiterer begeisterter UnterstĂŒtzer von Dynamo Dresden war der langjĂ€hrige Zweite SekretĂ€r der SED-Bezirksleitung Dresden, Lothar Stammnitz.cite-ref-visier3132-24-1[24]cite-ref-27[27]

In der Saison 1980/81 wurden die drei Stammspieler Peter Kotte, Matthias MĂŒller und Gerd Weber vom Verein fristlos entlassen. Der Grund hierfĂŒr war die Absicht Webers, sich in die Bundesrepublik abzusetzen – angeblich bestand schon Kontakt zum 1. FC Köln. Weber sollte im April 1981 ein Testspiel der DDR-Auswahl im italienischen Udine zur Flucht nutzen, wĂ€hrend seine Freundin ĂŒber Ungarn ausgeschleust werden sollte. Seine beiden Mannschaftskameraden Kotte und MĂŒller wussten von diesen FluchtplĂ€nen, was schließlich allen dreien zum VerhĂ€ngnis wurde. WĂ€hrend Kotte und MĂŒller vom DDR-Fußballverband DFV lebenslang fĂŒr die Oberliga und die zweitklassige DDR-Liga gesperrt und wegen „Mitwisserschaft“ nur noch in unterklassigen Vereinen spielen durften, wurde Weber als „RĂ€delsfĂŒhrer“ aus dem Deutschen Turn- und Sportbund der DDR ausgeschlossen und von seinem Sportstudium exmatrikuliert. Am 4. Mai 1981 verurteilte ihn das Bezirksgericht Dresden unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu zwei Jahren und drei Monaten Freiheitsentzug, von denen er zwölf Monate verbĂŒĂŸte. Damit gingen Dynamo und der DDR-Nationalelf wichtige LeistungstrĂ€ger verloren. Der damalige SED-Bezirkschef in Dresden, Hans Modrow, erklĂ€rte hierzu, dass die Urteile „angesichts ganz anderer Konsequenzen in Ă€hnlichen ZusammenhĂ€ngen der Abwerbung von DDR-BĂŒrgern insgesamt wohl zurĂŒckhaltend“ gefĂ€llt wurden, zumal die drei Personen Angehörige der Bewaffneten Organe der DDR mit Dienstgrad gewesen wĂ€ren.cite-ref-habmielkemacht-28-0[28] Webers Dresdner Fluchthelfer – ein Techniker, ein Bauingenieur und eine Kellnerin – erhielten noch hĂ€rtere Strafen.cite-ref-habmielkemacht-28-1[28]

Im Europapokal scheiterte Dynamo Dresden sechsmal im Viertelfinale, darunter im MĂ€rz 1985 gegen SK Rapid Wien (einem 3:0-Hinspielsieg folgte im RĂŒckspiel ein 0:5) und ein Jahr spĂ€ter gegen Bayer 05 Uerdingen mit dem sogenannten „Wunder von der Grotenburg“. Nach einem 2:0-Heimerfolg und einer 3:1-FĂŒhrung zur Halbzeit des RĂŒckspiels am 19. MĂ€rz 1986 blieb StammtorhĂŒter Bernd Jakubowski nach einem Zusammenprall mit Wolfgang Funkel mit einem Schulterbruch in der Kabine und Neuling Jens Ramme musste sechs Gegentore zum 3:7-Endstand hinnehmen. Nach diesem Spiel blieb außerdem der Dynamo-Spieler Frank Lippmann im Westen. Zudem waren unter den Dynamo-Fans auch geflĂŒchtete DDR-BĂŒrger, die medienwirksam im TV gezeigt wurden. Das DDR-Fernsehen zeigte deshalb mehrfach Standbilder, um diesen politisch unangenehmen Vorfall zu vertuschen.

Unter dem seit 1986 amtierenden Trainer Eduard Geyer, der als Spieler in den 1970er Jahren große Erfolge mit Dynamo Dresden gefeiert hatte, kehrte schließlich 1989 der Glanz alter Tage zurĂŒck: Nachdem Dresden nach elf Jahren wieder den Meistertitel errungen hatte, erreichte der Verein im UEFA-Pokal 1988/89 erstmals die Runde der letzten Vier, wo Dynamo dem VfB Stuttgart knapp unterlag. Zuvor wurde u. a. die AS Rom, der damalige Club von Rudi Völler, zweimal mit 2:0 besiegt. Im einmalig ausgetragenen DFV-Supercup unterlag Dynamo Dresden dem BFC Dynamo mit 1:4.

1990er Jahre

In der Saison 1989/90 verteidigte Dynamo Dresden unter dem neuen Trainer Reinhard HĂ€fner und dessen Assistenten Hartmut Schade, die beide bis Mitte der 1980er Jahre das Dynamo-Trikot getragen hatten, seinen Meistertitel. Mit dem Gewinn des FDGB-Pokals errang der Verein darĂŒber hinaus das dritte Mal in seiner Geschichte das Double. Gleichzeitig bedeuteten die insgesamt achte Meisterschaft und der siebente Pokalsieg die letzten DDR-Titel fĂŒr den Verein in einer inzwischen radikal verĂ€nderten politischen Landschaft.

Nach der Saison 1989/90 verließen den Verein, der sich am 1. Juni 1990 in 1. FC Dynamo Dresden umbenannt hatte, seine besten Spieler, darunter Matthias Sammer und Ulf Kirsten. Zum damaligen Zeitpunkt wurde der inoffizielle Deutschland-Cup zum Teilerfolg. Der Radeberger Hi-Fi-HĂ€ndler Wolf-RĂŒdiger Ziegenbalg wurde am 30. Juni 1990 zum ersten PrĂ€sidenten gewĂ€hlt. Die letzte DDR-Oberliga-Saison beendete Dynamo auf dem zweiten Rang und schaffte damit die direkte Qualifikation fĂŒr die Bundesliga. Das letzte Europacupspiel in Dresden geriet indes zum Fiasko: Das Viertelfinalduell im Pokal der Landesmeister gegen Roter Stern Belgrad wurde nach schweren Krawallen abgebrochen und Dynamo fĂŒr zwei EC-Qualifikationen gesperrt.

Die ersten beiden Bundesligajahre verbrachte Dynamo Dresden zumeist im Tabellenkeller, konnte den Abstieg aber jeweils verhindern. Im Januar 1993 wurde der hessische Bauunternehmer Rolf-JĂŒrgen Otto zum neuen PrĂ€sidenten gewĂ€hlt. Dieser installierte unter anderem den Spielervermittler Willi Konrad, der bereits zu Zeiten des Bundesliga-Skandals der 1970er Jahre in verantwortlicher Funktion bei Kickers Offenbach tĂ€tig gewesen war, als Technischen Direktor.cite-ref-29[29] Wegen „Erschleichens der Lizenz“ wurde Dynamo fĂŒr seine dritte Bundesliga-Spielzeit mit einem Abzug von vier Punkten bestraft. Unter dem Trainer Sigfried Held konnte der Verein in einer mitreißenden Saison dem scheinbar sicheren Abstieg dennoch entgehen. Die Saison 1994/95 war schließlich die vorerst letzte Bundesligasaison fĂŒr Dynamo Dresden: Im November 1994 ersetzte Horst Hrubesch Sigfried Held auf dem Trainerstuhl, der nach Japan wechselte. Nach nur knapp vier Monaten der Amtszeit Hrubeschs wurde im Februar 1995 Ralf Minge neuer Cheftrainer, der jedoch die sportliche Talfahrt nicht mehr verhindern konnte. Nachdem der DFB dem Verein aufgrund von Schulden in Höhe von zehn Millionen Mark die Lizenz fĂŒr die Bundesliga und 2. Bundesliga endgĂŒltig verweigert hatte, landete Dynamo auch sportlich auf dem letzten Tabellenplatz und musste in die drittklassige Regionalliga Nordost zwangsabsteigen.

Von diesem sportlichen Tiefschlag, dessen primĂ€re Ursachen sicherlich in der finanziellen Misswirtschaft nach der politischen Wende in der DDR zu suchen sind, erholte sich Dynamo Dresden lange nicht vollstĂ€ndig. Nach fĂŒnf Jahren in der Regionalliga stieg Dynamo nach deren Neuausrichtung 2000 sogar in die damals viertklassige Oberliga Nordost ab.

2000er Jahre

Erst 2002 gelang dem Verein, der in den unteren Ligen sĂ€mtliche Publikumsrekorde gebrochen hatte, schließlich der Wiederaufstieg in die neue Regionalliga Nord. Grundlage fĂŒr die „Wiederauferstehung“ der Mannschaft war insbesondere die Verpflichtung des Trainers Christoph Franke im Juli 2001. Im Jahr 2004 gelang dem Verein nach neun Jahren Abstinenz schließlich die RĂŒckkehr in den bezahlten Profifußball. Mit drei Punkten und 13 Toren Vorsprung vor dem Verfolger Wuppertaler SV auf dem zweiten Tabellenplatz liegend, war der Aufstieg in die 2. Bundesliga am vorletzten Spieltag vor 36.000 Zuschauern nahezu perfekt. Am letzten Spieltag (5. Juni 2004) verlor Dresden zwar noch 0:1 vor 12.000 mitgereisten Fans beim KFC Uerdingen 05, dennoch war der Aufstieg geschafft.

Das erste Jahr in der 2. Bundesliga (Saison 2004/05) war erwartungsgemĂ€ĂŸ vom Kampf gegen den Abstieg geprĂ€gt. Nach euphorischem Beginn mit einem 3:1-Sieg im ersten Heimspiel gegen den spĂ€teren Erstligaaufsteiger MSV Duisburg standen zum Ende der ersten Halbserie lediglich 18 Punkte zu Buche. Damit drohte der Abstieg; besonders die AuswĂ€rtsschwĂ€che war ein gravierendes Problem. Mit dem 20. Spieltag wendete sich die Saison jedoch zum Positiven. Dynamo blieb sechs Spiele in Folge ungeschlagen (16 Punkte). Bereits am 32. Spieltag feierten Spieler und Fans nach einem 1:0-Sieg im Sachsen-Derby gegen den FC Erzgebirge Aue den Klassenerhalt. Mit einem Sieg gegen Rot-Weiß Erfurt (2:1) schloss Dynamo am 34. Spieltag mit dem achten Platz hinter dem FC Erzgebirge Aue ab. Maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung hatten zur RĂŒckrunde verpflichtete Spieler wie Ansgar Brinkmann.

Die Saison 2005/06 verlief fĂŒr Dynamo dramatisch. WĂ€hrend man am 4. Spieltag noch einen Sieg unter dem Jubel von ca. 20.000 mitgereisten Dynamo-Fans in der neuen Allianz Arena gegen den TSV 1860 MĂŒnchen feierte und damit auf Platz drei der Tabelle aufrĂŒckte, folgten zwölf erfolglose Spiele und der erneute Sturz auf die AbstiegsrĂ€nge. Am 15. Dezember 2005 wurde Trainer Christoph Franke, der zuvor den Verein innerhalb von vier Jahren von der 4. in die 2. Liga gefĂŒhrt hatte, von seinen Aufgaben entbunden. Frankes Nachfolger als Cheftrainer wurde Peter Pacult. Mit zahlreichen NeuzugĂ€ngen startete Dynamo in die RĂŒckrunde, um das Ziel Klassenerhalt doch noch zu erreichen. Da in der zweiten SaisonhĂ€lfte 28 Punkte geholt worden waren, konnte der Verein bis zum letzten Spieltag auf den Erhalt der Klasse hoffen. Letztendlich stieg Dynamo dennoch am 14. Mai 2006 mit 41 Punkten nach einem 3:1-Sieg bei Hansa Rostock aufgrund der ausgebliebenen SchĂŒtzenhilfe des VfL Bochum in die Regionalliga ab. Genau ein Punkt fehlte zum Klassenerhalt.

In der Regionalliga-Saison 2006/07 war der sofortige Wiederaufstieg das erklĂ€rte Ziel, und man holte den Erwartungen entsprechend 13 Punkte aus den ersten sechs Spielen. Nach dem sechsten Spieltag der Saison, einem 2:0-AuswĂ€rtssieg beim FC Rot-Weiß Erfurt und dem damit verbundenen Sprung an die Tabellenspitze, verließ Trainer Peter Pacult auf eigenen Wunsch und gegen Zahlung einer fĂŒnfstelligen Ablöse ĂŒberraschend Dynamo Dresden und wechselte zu Rapid Wien. Pacult selbst bat die Fans um VerstĂ€ndnis: „Ich gehe mit einer großen TrĂ€ne im Auge.“ sagte er. „Jeder, der mich jetzt verurteilt, muss die UmstĂ€nde kennen“, hörte man von dem Trainer, der bei seiner VertragsverlĂ€ngerung im Mai 2006 noch mit „So einen Traditionsverein verlĂ€sst man nicht einfach nach einem halben Jahr.“ zitiert wurde.cite-ref-30[30] Der neue Trainer Norbert Meier erhielt einen Vertrag bis 2008. PrĂ€sident Jochen Rudi trat am 12. Januar 2007 aus persönlichen GrĂŒnden zurĂŒck und wurde am 26. Januar 2007 von Hauke Haensel, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Pirnacite-ref-31[31], in seinem Amt beerbt. HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Volkmar Köster wurde sechs Monate spĂ€ter entlassen; der Aufsichtsrat begrĂŒndete seine Entscheidung mit Differenzen ĂŒber Inhalt und Wege zur Schaffung struktureller Voraussetzungen fĂŒr die Bundesligatauglichkeit des Vereins. Sein Nachfolger wurde Bernd Maas, der zuletzt bei Alemannia Aachen als GeschĂ€ftsfĂŒhrer tĂ€tig war.

Vor allem eine eklatante AuswĂ€rtsschwĂ€che (nur 13 Punkte auf fremden PlĂ€tzen) und der Verlust wichtiger „Big Points“ in letzter Minute (z. B. auswĂ€rts gegen die Amateure von Hertha BSC am 13. und von Bayer 04 Leverkusen am vorentscheidenden 35. Spieltag) sorgten dafĂŒr, dass Dynamo ein Spiel vor Ablauf der RĂŒckrunde keine Chance mehr auf einen Aufstiegsplatz besaß. Die Mannschaft hatte am vorletzten Spieltag nur ein Unentschieden beim FC St. Pauli geholt, aber einen Sieg benötigt, um die rechnerische Chance auf den Aufstieg am letzten Spieltag aufrechtzuerhalten. Dynamo verlor dann das letzte Spiel der Saison zu Hause gegen die Amateure des Hamburger SV mit 2:4 und belegte am Ende einen enttĂ€uschenden siebten Tabellenplatz. Eine Woche nach Saisonende gewann Dynamo Dresden noch den Sachsenpokal durch einen 2:0-AuswĂ€rtssieg im Finalspiel gegen den FC Erzgebirge Aue II.

Erfreulicher verlief hingegen fĂŒr Fans und Verein die Entscheidung in der seit Jahren offenen Stadionfrage. Am 4. Mai 2007 wurde der Vertrag fĂŒr den Neubau des Rudolf-Harbig-Stadions unterschrieben – Baubeginn war im November 2007. Die Bauzeit des neuen Stadions betrug zwei Jahre. Die Kosten der 32.066 Zuschauer fassenden SpielstĂ€tte werden auf 46 Millionen Euro geschĂ€tzt.cite-ref-32[32] Das Stadion wurde trotz der Baumaßnahmen weiter fĂŒr die Heimspiele genutzt und das Spielfeld mit Genehmigung des DFB um vier Meter verkleinert.

Am 1. Juli 2007 wurde der Verein wieder in SG Dynamo Dresden umbenannt, nachdem auf der Mitgliederversammlung im September 2006 ein entsprechender Antrag der Ultras beschlossen worden war.cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]

Die Mannschaft wurde fĂŒr die Saison 2007/08 so verstĂ€rkt, dass sie die Qualifikation fĂŒr die neue 3. Liga sicher erreichen sollte; um den Aufstieg in die 2. Bundesliga wollte Dynamo zumindest mitspielen. Durch Sponsoren brachte der Verein zusĂ€tzliche Mittel auf, um ehemalige Publikumslieblinge und LeistungstrĂ€ger wie Maik Wagefeld und Marek Penksa zurĂŒck nach Dresden zu holen. Trotz der umfangreichen Investitionen misslang der Saisonstart, die SGD gewann nur drei der ersten acht Spiele. Nach einer 1:2-Niederlage bei Kickers Emden am neunten Spieltag und dem Abrutschen auf den elften Tabellenplatz, der die Nichtqualifikation fĂŒr die eingleisige 3. Liga bedeuten wĂŒrde, zog der Verein am 24. September 2007 die Konsequenzen, indem er Cheftrainer Norbert Meier entließ. Als Nachfolger wurde einen Tag spĂ€ter Eduard Geyer prĂ€sentiert, der Dynamo bereits Ende der 1980er Jahre erfolgreich trainiert hatte. Dynamo verbesserte sich bis zum Ende der Hinrunde auf Platz vier und blieb fĂŒnf Spiele hintereinander ungeschlagen. In den Wettbewerb um die AufstiegsplĂ€tze zur zweiten Liga konnte man jedoch nie entscheidend eingreifen, da die Mannschaft zu unkonstant spielte, um in einer ausgeglichenen Liga die Ausrutscher der Mitfavoriten um den Aufstieg zu nutzen. Der weitere Saisonverlauf blieb vom Kampf um den zehnten Platz geprĂ€gt, die sichere Qualifikation fĂŒr die 3. Liga gelang erst im letzten Heimspiel, trotz einer 0:2-Niederlage gegen die Amateure von Werder Bremen. Dynamo beendete die Saison auf dem achten Tabellenplatz – trotz erreichter Qualifikation wurde Cheftrainer Eduard Geyer am 2. Juni 2008 entlassen.

Auf Grund der EinschrĂ€nkungen durch die Baumaßnahmen fĂŒr das neue Stadion sollten in der Bauzeit immerhin noch 12.000 Zuschauer die Heimspiele des Traditionsklubs besuchen können. TatsĂ€chlich schrumpfte die KapazitĂ€t jedoch wĂ€hrend der Bauphase auf knapp 9.000 Besucher, was Dynamo erneut in finanzielle Schwierigkeiten brachte. Die Situation wurde auch wegen der Investitionen in den Kader und Mindereinnahmen bei Sponsoren noch verschĂ€rft. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gab die GeschĂ€ftsfĂŒhrung im MĂ€rz 2008 bekannt, dass eine von WirtschaftsprĂŒfern bestĂ€tigte FinanzierungslĂŒcke in Höhe von 1,2 Millionen Euro bis zum Ende der Saison bestehe. Die Stadt Dresden stellte daraufhin unter Auflagen ein Darlehen zur kurzfristigen LiquiditĂ€tsverbesserung in Aussicht, wofĂŒr Dynamo eine SatzungsĂ€nderung vornehmen musste, die unter anderem ein Mitspracherecht der Stadt und die EinfĂŒhrung eines Kombitickets vorsah. Diese Änderungen wurden am 24. Mai 2008 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit bestĂ€tigt. Dynamo blieb damit zunĂ€chst der Weg in die Insolvenz erspart. Diskussionen um die stĂ€dtische UnterstĂŒtzung durch öffentliche Steuergelder begleiteten dieses Vorgehen, gefordert wurde außerdem eine genaue PrĂŒfung durch den DFB.

Am 11. Juni 2008 wurde der NiederlĂ€nder Ruud Kaiser als neuer Cheftrainer vorgestellt.cite-ref-35[35] Er erhielt einen Zwei-Jahres-Vertrag mit der Option auf eine VerlĂ€ngerung. Mit einem runderneuerten Kader aus vorwiegend jungen Spielern startete Dynamo in die Premierensaison (2008/09) der neuen 3. Liga. Im Eröffnungsspiel bei Rot-Weiß Erfurt gewann die Mannschaft durch das erste geschossene Tor der neuen 3. Liga – erzielt vom Neuzugang Halil Savran – mit 0:1. Anfang August 2008 wurde die WesttribĂŒne des neuen Stadions fertiggestellt und am 9. August mit einem Spiel gegen den niederlĂ€ndischen Erstligisten Willem II Tilburg eingeweiht.

Am 17. Oktober 2008 wurde der erst ein Jahr zuvor verpflichtete HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer Bernd Maas mit Verweis auf einen Vertrauensverlust entlassen. Ausschlaggebend waren mehrere Privatrechnungen, die Maas gefĂ€lscht und beim Verein eingereicht haben soll. Maas selbst bestritt die VorwĂŒrfe und gab zu Protokoll, dass der Verein seiner eigenen KĂŒndigung zuvorgekommen sei. Demnach soll er nach einer wiederholten Morddrohung aus dem Vereinsumfeld dem Aufsichtsrat eine Woche vor seiner Entlassung seinen RĂŒcktritt angekĂŒndigt haben.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37] Der Posten des HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrers wurde ĂŒbergangsweise unter dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sport, Ralf Minge, und dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer Marketing, Markus Hendel, aufgeteilt. Knapp drei Monate nach der Entlassung von Maas einigte sich der Aufsichtsrat von Dynamo Dresden am 15. Januar 2009 auf Stefan Bohne als neuen HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer, einen Unternehmer aus Pirna, der seit Oktober 2008 selbst dem Aufsichtsrat angehörte und einen Vertrag ĂŒber zwei Jahre erhalten sollte.cite-ref-38[38] Am 3. April 2009 gab Ralf Minge seinen RĂŒcktritt als GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sport bekannt.cite-ref-39[39] Als Übergangslösung ĂŒbernahm Trainer Ruud Kaiser bis zum Saisonende 2008/09 den Posten als Sportdirektor.cite-ref-40[40]

2010er Jahre

Am 4. Oktober 2009 beurlaubte der Verein Cheftrainer Ruud Kaiser. Sein Nachfolger wurde der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft und ehemalige Dynamo-Profi Matthias Maucksch.cite-ref-41[41] Trotz des Trainerwechsels belegte Dynamo in der Hinrunde der Saison 2009/10 zeitweise nur den letzten Tabellenplatz. In der RĂŒckrunde stabilisierte sich der Verein jedoch und stieg zwischenzeitlich in das obere Tabellenmittelfeld auf. Die Saison beendete Dynamo Dresden schließlich auf Platz zwölf. Das Ende der Saison wurde von Querelen ĂŒber die Nachfolge des HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrers Stefan Bohne begleitet, dessen Vertrag Ende Juni auslief. Nach dem RĂŒcktritt von Bohne und der Ablehnung des vom Aufsichtsrat favorisierten Rolf Dohmen durch die Stadt Dresden,cite-ref-42[42] die aufgrund des 2008 bewilligten Darlehens an den Verein ein Mitspracherecht besitzt, wurde Volker Oppitz als GeschĂ€ftsfĂŒhrer eingesetzt.cite-ref-43[43]

Zu Beginn der Saison 2010/11 verließen mehrere LeistungstrĂ€ger den Verein, sodass zunĂ€chst der Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben wurde. Nach holprigem Start gelang Trainer Matthias Maucksch jedoch die Mannschaft zu stabilisieren. Zum Schluss der Hinrunde belegte Dynamo schließlich Platz fĂŒnf. Am 9. MĂ€rz 2011 stellte der Verein Steffen Menze als neuen Sportdirektor vor und klĂ€rte damit diese seit lĂ€ngerem ausstehende Frage.cite-ref-44[44] Die RĂŒckrunde war geprĂ€gt von einem Auf und Ab. Trotz wiederholter Punktverluste der Konkurrenz konnte Dynamo Dresden lange Zeit nicht entscheidend in den Kampf um die AufstiegsplĂ€tze eingreifen. Der Verein beurlaubte schließlich nach drei Niederlagen in Folge Cheftrainer Matthias Maucksch am 12. April 2011 und prĂ€sentierte noch am gleichen Tag Ralf Loose als Nachfolger.cite-ref-45[45] Unter dem neuen Trainer holte Dynamo zehn Punkte aus vier Spielen und kletterte zwei Spieltage vor Saisonende erstmals auf den dritten Tabellenplatz, der fĂŒr die Relegationsspiele zur 2. Bundesliga berechtigte. Das Relegationshinspiel gegen den Tabellensechzehnten der 2. Bundesliga, VfL OsnabrĂŒck, wurde am 20. Mai 2011 im ausverkauften Dresdner Stadion ausgetragen und endete mit einem 1:1-Unentschieden. Nachdem die Dresdner Elf im RĂŒckspiel zunĂ€chst in RĂŒckstand geraten war, gelang Cristian FiĂ©l in 64. Spielminute der benötigte AuswĂ€rtstreffer. Das Spiel ging in die VerlĂ€ngerung, in der Dani Schahin (94.) und Robert Koch (119. Minute) trafen und damit Dynamo nach fĂŒnf Jahren Drittklassigkeit zurĂŒck in die 2. Bundesliga schossen. BeflĂŒgelt durch den Aufstieg, verzeichnete der Verein im August 2011 erstmals mehr als 10.000 Mitglieder.cite-ref-46[46]

Nach dem Aufstieg musste die Dresdner Mannschaft abermals mehrere AbgĂ€nge beklagen. Daraufhin wurde der Kader zu Beginn der Saison 2011/12 mit erfahrenen Zweitligaspielern aus dem In- und Ausland verstĂ€rkt. Aufgrund der schwierigen finanziellen Situation des Vereins zogen sich die TransferaktivitĂ€ten jedoch bis zum Ende der Transferperiode am 31. August 2011 hin. Entsprechend holprig verlief auch der Saisonstart. Nach dem 6. Spieltag hatte Dynamo Dresden lediglich vier Punkte auf dem Konto und stand auf dem 15. Tabellenplatz. Ein erster Achtungserfolg gelang der Mannschaft unterdessen in der ersten Runde des DFB-Pokals 2011/12, als sie sich im heimischen Stadion gegen den damals amtierenden Vizemeister und Champions-League-Teilnehmer Bayer 04 Leverkusen nach einem zwischenzeitlichen 0:3-RĂŒckstand noch mit einem 4:3-Sieg in der VerlĂ€ngerung durchsetzte.cite-ref-47[47] Nach mehreren Vergehen der eigenen Fans schloss das DFB-Sportgericht Dynamo Dresden aufgrund von Krawallen im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals beim amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund am 25. Oktober 2011 vom DFB-Pokal 2012/13 aus.cite-ref-48[48] In einem Berufungsverfahren im Februar 2012 konnte Dynamo Dresden den Pokalausschluss abwenden. Stattdessen verurteilte der DFB Dynamo Dresden zu einem Geisterspiel gegen den FC Ingolstadt 04, zu einem AuswĂ€rtsspiel ohne eigene Fans gegen Eintracht Frankfurt eine Woche spĂ€ter sowie zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro. Der verhandelnde Richter sagte zu dem Urteil, dass es „eine deutliche letzte Warnung an den Verein sei“.cite-ref-49[49] Als Zeichen der Verbundenheit und um den finanziellen Schaden zu minimieren, initiierten Fans und Verein fĂŒr das Geisterspiel den Verkauf von sogenannten Geistertickets.cite-ref-50[50] Bis zum Anpfiff des Spiels wurden 34.638 Geistertickets verkauft, womit die reale StadionkapazitĂ€t von 32.066 ĂŒbertroffen wurde. Es handelte sich um das „erste ausverkaufte Geisterspiel in der Geschichte“.cite-ref-51[51] Das Spiel endete 0:0. Die Mannschaft machte bereits am 31. Spieltag den Klassenerhalt perfekt und erreichte am Saisonende den neunten Tabellenplatz.

Nachdem Volker Oppitz am 1. Februar 2012 sein Amt als GeschĂ€ftsfĂŒhrer niedergelegt hatte, wurde am 1. Mai Christian MĂŒller als neuer GeschĂ€ftsfĂŒhrer vorgestellt.cite-ref-52[52]

Am 2. Juli wurde bekanntgegeben, dass Dynamo Dresden mit dem benachbarten SC Borea Dresden im Nachwuchsbereich kooperieren wird. Die Vereinbarung lief vorerst bis zum 30. Juni 2013. Nach einer guten Vorbereitung, indem man gute Spiele gegen die englischen Clubs Manchester City (0:0) und West Ham United (3:0) lieferte, stand man vor der Winterpause nur auf Platz 16. Am 9. Dezember 2012 wurde Cheftrainer Ralf Loose nach einer 0:3-Heimniederlage gegen den Tabellennachbarn VfL Bochum und dem damit verbundenen Fall auf 16. Tabellenplatz entlassen. Beim letzten Spiel vor der Winterpause ĂŒbernahm der sportliche Leiter Steffen Menze das Amt interimsweise. Am 18. Dezember unterschrieb RĂŒckkehrer Peter Pacult fĂŒr seine zweite Amtszeit einen nur fĂŒr die 2. Bundesliga gĂŒltigen Trainervertrag bis 2014.

Wegen Fan-Krawallen im Zweitrundenspiel im DFB-Pokal am 31. Oktober 2012 bei Hannover 96 schloss das DFB-Sportgericht am 10. Dezember 2012 die SG Dynamo Dresden vom DFB-Pokal 2013/14 aus, nachdem der Verein im letzten Verfahren nach Abwendung des Ausschlusses davor gewarnt worden war, dass im Wiederholungsfall erneut ein Ausschluss droht. Eine Berufung im MĂ€rz vor dem DFB-Bundesgericht wurde abgelehnt, eine weitere im Mai vor dem StĂ€ndigen Schiedsgericht ebenfalls, damit bliebe dem Verein nur noch ein Gang vor ein Zivilgericht. Dynamo Dresden ist der erste Verein, gegen den ein DFB-Pokal-Ausschluss ausgesprochen wurde.cite-ref-53[53]cite-ref-54[54] Am 14. Juni 2013 wies das OLG Frankfurt/Main den Antrag auf Erlass einer einstweiligen VerfĂŒgung zur Zulassung zum DFB-Pokal fĂŒr die Saison 2013/14 als unbegrĂŒndet ab.cite-ref-55[55]

Dynamo Dresden musste trotz eines 3:1-Sieges gegen Jahn Regensburgcite-ref-56[56] am letzten Spieltag der Saison 2012/13 in die Relegation, in der die Mannschaft wie schon beim Aufstieg vor zwei Jahren wieder gegen den VfL OsnabrĂŒck spielte. Nach einer 0:1-AuswĂ€rtsniederlage sicherte sich Dresden durch einen 2:0-Heimsieg den Klassenerhalt. Als erster Zweitligist seit der WiedereinfĂŒhrung der Relegation 2009 entschied es den Vergleich gegen den Drittligisten fĂŒr sich.cite-ref-57[57] Der Vertrag von Trainer Peter Pacult verlĂ€ngerte sich damit automatisch um ein Jahr.cite-ref-58[58] Außerdem erzielte der Verein in dieser Saison einen Rekordumsatz von 22 Millionen Euro bei einem Gewinn von 692.000 Euro.cite-ref-59[59]

In der Saison 2013/14 beurlaubte der Verein am 4. Spieltag nach der zweiten Heimniederlage in Folge Trainer Peter Pacult am 18. August 2013. Als Nachfolger wurde am 4. September Olaf Janßen, zuvor Co-Trainer der Nationalmannschaft Aserbaidschans, vorgestellt. Er erhielt einen Vertrag bis 2015.cite-ref-60[60] Am 3. Februar 2014 wurden Sportdirektor Steffen Menze und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian MĂŒller mit sofortiger Wirkung bis zum Ablauf ihrer VertrĂ€ge im Sommer 2014 freigestellt. Im Zuge dieser Umstrukturierung kehrte Ralf Minge als neuer GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sport zu Dynamo Dresden zurĂŒck.cite-ref-61[61] Am 8. Mai wurde Robert SchĂ€fer, der bis dahin noch beim TSV 1860 MĂŒnchen zwar beurlaubt, aber noch unter Vertrag stand, zum kaufmĂ€nnischen GeschĂ€ftsfĂŒhrer berufen.cite-ref-62[62] Zum Abschluss der Saison mit bis dato fĂŒnf Siegen und 17 Unentschieden empfing Dynamo Dresden am 34. Spieltag Arminia Bielefeld zum direkten Duell um den Relegationsplatz. Die Partie, die zwischenzeitlich wegen des unerlaubten Einsatzes von Pyrotechnik durch die Dresdner AnhĂ€ngerschaft fĂŒr rund 15 Minuten unterbrochen werden musste, endete mit einer 2:3-Niederlage, was fĂŒr Dynamo Dresden den Abstieg in die 3. Liga bedeutete und zur Entlassung von Olaf Janßen als Cheftrainer fĂŒhrte.

Am 23. Mai 2014 wurde als Nachfolger Stefan Böger vorgestellt, der zuvor die deutsche U-16 Fußballnationalmannschaft trainierte. Er erhielt als Cheftrainer bei Dynamo einen Zweijahresvertrag bis zum 30. Juni 2016.cite-ref-63[63] Vor der Winterpause war der Verein noch punktgleich mit dem Aufstiegsrelegationsplatz und im DFB-Pokal hatte Dynamo Schalke mit 2:1 und Bochum ebenfalls mit 2:1 (n. V.) besiegt, danach gab es aber drei Niederlagen in Folge und Stefan Böger wurde am 16. Februar 2015 mit sofortiger Wirkung beurlaubt.cite-ref-64[64] Peter NĂ©meth, der frĂŒhere Co-Trainer unter Olaf Janßen, ĂŒbernahm die Cheftrainerposition bis zum Ende der Saison 2014/15.cite-ref-65[65] Unter ihm verlor Dynamo von den ersten neun Spielen sieben. Die noch verbleibenden vier Spiele gewann Dynamo, sodass man am Ende den 6. Platz in der 3. Liga erreichte. Im DFB-Pokal Achtelfinale unterlag man gegen Borussia Dortmund mit 0:2. Am letzten Spieltag wurden MannschaftskapitĂ€n Cristian FiĂ©l und Torwart Benjamin Kirsten verabschiedet. Fiel blieb dem Verein als Jugendtrainer erhalten. Am 9. April wurde Uwe Neuhaus als neuer Cheftrainer vorgestellt.cite-ref-66[66] Er unterschrieb einen Zweijahresvertrag, Peter NĂ©meth wurde unter ihm neuer Co-Trainer.cite-ref-67[67]

Im August 2015 absolvierte der Verein ein Benefizspiel gegen den Erstligisten FC Bayern MĂŒnchen, das die GĂ€ste mit 3:1 vor ausverkauften Haus gewannen.cite-ref-68[68] SĂ€mtliche Erlöse wurden zur Schuldentilgung verwendet, der Gewinn betrug zirka 1,2 Mio. Euro.cite-ref-69[69] Seit dem 21. MĂ€rz 2016 ist Dynamo Dresden nach rund 25 Jahren wieder schuldenfrei.cite-ref-70[70] Robert SchĂ€fer verließ Dynamo Dresden auf eigenen Wunsch zum 21. MĂ€rz 2016, um am 22. MĂ€rz 2016 bei Fortuna DĂŒsseldorf den Posten des Vorstandsvorsitzenden anzutretencite-ref-71[71]

Am 34. Spieltag der Saison 2015/16 erreichte der Verein vier Spieltage vor Saisonende den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga durch ein 2:2 beim 1. FC Magdeburg. Zum letzten Spieltag der Saison empfing die SGD die SG Sonnenhof Großaspach vor 31.644 Fans.cite-ref-72[72] Damit wurde ein neuer Pflichtspielrekord fĂŒr das neue gebaute Stadion aufgestellt, das Gleiche gilt fĂŒr die durchschnittliche Besucherzahl von 27.544 Zuschauern pro Spiel. Insgesamt besuchten ĂŒber 523.000 Zuschauer die Heimspiele von Dynamo wĂ€hrend der Saison, was neuen Vereinsrekord bedeutete.cite-ref-73[73] Nach dem Spiel gegen Großaspach wurde Justin Eilers, als Spieler der Saison und TorschĂŒtzenkönig (23 Tore), zusammen mit Cheftrainer Uwe Neuhaus als Trainer der Saison, ausgezeichnet und der Pokal des Meisters der 3. Liga an KapitĂ€n Michael Hefele ĂŒbergeben.cite-ref-74[74]

Die darauffolgende Zweitliga-Saison 2016/17 schloss Dynamo mit dem fĂŒnften Tabellenplatz, 50 Punkten, 13 Siegen und 53 Toren ab.cite-ref-75[75] Im DFB-Pokal gab es erstmals das brisante Aufeinandertreffen mit dem Bundesligisten Rasenballsport aus Leipzig. In der 1. Runde besiegte Dynamo RB Leipzig nach 0:2-RĂŒckstand in der ersten Halbzeit mit 7:6 nach Elfmeterschießen vor ausverkaufter, komplett in Gelb gekleideter Kulisse. In der 2. Runde des DFB-Pokals verloren die Dresdner gegen Arminia Bielefeld mit 0:1.cite-ref-76[76]

Die Saison 2017/18 schlossen die Dresdner nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Union Berlin am 34. Spieltag mit dem 14. Tabellenplatz ab. Nach einem 3:2-Sieg gegen die TuS Koblenz in der ersten Runde des DFB-Pokals schied Dynamo in der zweiten Runde mit 1:3 gegen den SC Freiburg aus.

Am 22. August 2018 wurden Trainer Neuhaus und Co-Trainer NĂ©meth nach dem Pokal-Aus in der ersten Runde gegen den Regionalligisten SV Rödinghausen beurlaubt.cite-ref-77[77] Zu diesem Zeitpunkt war Neuhaus neben Christoph Franke einer der beiden Dynamo-Trainer nach der Wende mit einer Amtszeit von mehr als zwei Jahren. Am 30. September 2018 traten das komplette PrĂ€sidium der SG Dynamo Dresden sowie drei weitere Gremiumsmitglieder zurĂŒck.cite-ref-78[78]

Maik Walpurgis ĂŒbernahm am 11. September 2018 das Amt des Cheftrainers bei der SG Dynamo Dresden, am 24. Februar 2019 wurden er und die beiden Co-Trainer Ovid Hajou und Massimilian Porcello mit sofortiger Wirkung beurlaubt. In den 20 Zweitliga-Spielen unter seiner Verantwortung stehen sechs Siege fĂŒnf Unentschieden und neun Niederlagen gegenĂŒber.cite-ref-79[79] Neuer Cheftrainer des Vereins wurde am 28. Februar 2019 Cristian FiĂ©l,cite-ref-80[80] bis sich der Verein am 2. Dezember 2019 wieder von ihm trennte.cite-ref-81[81] Der Verein stand zu diesem Zeitpunkt auf dem letzten Tabellenplatz. Fiels Nachfolger wurde Markus Kauczinski.

2020er Jahre

Auch in der RĂŒckrunde der Saison 2019/20 gelang es Dynamo Dresden nicht, die AbstiegsrĂ€nge der 2. Bundesliga zu verlassen. Im Zuge der COVID-19-Pandemie wurde am 9. Mai fĂŒr die Mannschaft von Dynamo nach zwei positiven Testreihen vom örtlichen Gesundheitsamt eine 14-tĂ€gige hĂ€usliche QuarantĂ€ne angeordnet.cite-ref-82[82] Dies hatte zur Folge, dass die Mannschaft 14 Tage weder spielen noch trainieren konnte und anschließend innerhalb von 19 Tagen 7 Punktspiele bestreiten musste.cite-ref-83[83] Daraufhin stieg Dynamo Dresden im Juni 2020 als Tabellenletzter in die 3. Liga ab. Auf eine VertragsverlĂ€ngerung mit dem langjĂ€hrigen Sportdirektor Ralf Minge wurde sich nicht geeinigt.cite-ref-84[84] Er wurde durch Ralf Becker ersetzt, der einen Vertrag bis 2022 erhielt.cite-ref-85[85]

In der Drittligasaison 2020/21 gewann Dynamo Dresden die Herbstmeisterschaft. Nach vier torlosen Spielen in Folge wurde Cheftrainer Markus Kauczinski am 25. April 2021 mit sofortiger Wirkung beurlaubt.cite-ref-86[86] Am Tag darauf wurde Alexander Schmidt mit einem Vertrag bis Juni 2021 als neuer Cheftrainer vorgestellt.cite-ref-87[87] Am 29. April wurde bekannt gegeben, dass ab der kommenden Saison fĂŒr fĂŒnf Jahre erstmals das britische Unternehmen Umbro der neue AusrĂŒster wird.cite-ref-88[88] Mit einem 4:0-Heimsieg ĂŒber TĂŒrkgĂŒcĂŒ MĂŒnchen am 16. Mai 2021 stand der sofortige Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga am vorletzten Spieltag der Saison fest.cite-ref-89[89] Durch einen 1:0-AuswĂ€rtssieg beim SV Wehen Wiesbaden sicherte sich Dynamo die Meisterschaft in der 3. Liga,cite-ref-90[90] worauf hin Schmidts Vertrag bis 2023 verlĂ€ngert wurde.cite-ref-91[91]

Zum Start der Zweitligasaison 2021/2022 holte Dynamo zehn Punkte aus den ersten vier Spielen und stand auf Platz 2 der Tabelle, woraufhin Beckers Vertrag mit GĂŒltigkeit fĂŒr die 2. Bundesliga bis 2025 verlĂ€ngert wurde.cite-ref-92[92] In den folgenden neun Spielen stand jedoch nur ein Sieg acht Niederlagen gegenĂŒber, wodurch sich die SGD zwischenzeitlich im Abstiegskampf befand. Nur durch drei Siege in den letzten vier Hinrundenspielen schloss das Team die Hinrunde als Elfter ab. In der RĂŒckrunde gelang Dynamo kein einziger Sieg. Nach sieben sieglosen Spielen und dem Abrutschen auf Rang 14 mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz wurde Cheftrainer Schmidt am 1. MĂ€rz 2022 beurlaubt.cite-ref-93[93] Als Nachfolger wurde einen Tag spĂ€ter Guerino Capretti vorgestellt, der einen in der 2. Bundesliga bis 2024 gĂŒltigen Vertrag erhielt.cite-ref-94[94] Auch unter ihm gewann das Team jedoch kein Ligaspiel, wodurch Dynamo auf den 16. Platz abrutschte und gegen den 1. FC Kaiserslautern in der Relegation antreten musste. Dort unterlag man den PfĂ€lzern mit 0:2 (Hinspiel: 0:0, RĂŒckspiel: 0:2) und stieg somit nach nur einem Jahr wieder in die 3. Liga ab. Dadurch verloren die VertrĂ€ge Beckers und Caprettis zum Saisonende ihre Wirkung.

Trotz des Abstieges erhielt Becker einen neuen Vertrag, der bis 2024 sowie auch in der 3. Liga gĂŒltig war.cite-ref-95[95] Die Zusammenarbeit mit Capretti hingegen wurde beendet.cite-ref-96[96] Am 10. Juni 2022 wurde Markus Anfang als neuer Trainer vorgestellt.cite-ref-97[97] In der ersten Drittliga-Saison 2022/23 nach dem Abstieg wurde der 6. Platz erreicht.cite-ref-98[98] In der Saison 2023/24 gelang der SGD ein souverĂ€ner Auftakt, sodass man sich in der Hinrunde einen Zweikampf um die Tabellenspitze mit dem SSV Jahn Regensburg lieferte. Da der Start in die RĂŒckrunde aber weitestgehend erfolglos verlief, gab der Verein im MĂ€rz 2024 – nach nur einem Sieg aus sechs Spielen – die Entlassung von Sportdirektor Ralf Becker bekannt.cite-ref-99[99] Nachdem auch von den folgenden sechs Ligaspielen nur eines gewonnen wurde, folgte im April die Entlassung von Cheftrainer Markus Anfang.cite-ref-entlassung-anfang-100-0[100] Am letzten Spieltag der Saison war der Aufstieg rechnerisch bereits nicht mehr möglich. Nach einem 4:0-Sieg gegen Absteiger MSV Duisburg qualifizierte sich Dynamo – im Gegensatz zur Vorsaison – durch das Erreichen des 4. Tabellenplatzes fĂŒr den DFB-Pokal.cite-ref-101[101] Zudem sicherte sich die SGD den Sachsenpokal, nachdem das Finale gegen Lokalrivale Erzgebirge Aue in der VerlĂ€ngerung mit 2:0 gewonnen wurde.cite-ref-102[102]

Wappen

Ab 1. Juli 2007 wieder SG Dynamo Dresden.

Erfolge

International

Europa UEFA


‱ 3 × Viertelfinale: 1976/77, 1978/79, 1990/91


‱ 2 × Viertelfinale: 1984/85, 1985/86 (→ Wunder von der Grotenburg)

‱ UEFA-Pokal

‱ 1 × Halbfinale: 1988/89
‱ 2 × Viertelfinale: 1972/73, 1975/76


‱ 1 × Intertoto-Cupsieger: 1993

National

Deutschland Demokratische Republik 1949 DFV

Liga


Pokal

‱ DFV-Supercupfinalist: 1988/89 4
‱ Fuwo-Pokal: 4. Platz 1972 4

Double

‱ Double im DDR-Fußball (3): 1970/71, 1976/77, 1989/90 (Rekord)

Deutschland DFB

Liga

‱ Bundesliga

‱ 4 Spielzeiten: 1991/92, 1992/93, 1993/94, 1994/95


‱ 11 Spielzeiten: 2004/05, 2005/06, 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2016/17, 2017/18, 2018/19, 2019/20, 2021/22, 2025/26

‱ 3. Liga

‱ Meister der 3. Liga 2015/16, 2020/21
‱ 9 Spielzeiten: 2008/09, 2009/10, 2010/11, 2014/15, 2015/16, 2020/21, 2022/23, 2023/24, 2024/25

Pokal

‱ DFB-Pokal

‱ 1 × Halbfinale: 1993/94


Regional

Deutschland NOFV

Liga


‱ 1 × Oberliga-Meister: 2002

Sachsen SFV

Liga


‱ 1 × Meister: 2009 5

Pokal


‱ 4 × Sachsenpokalsieger: 2003, 2007, 2009 5, 2024
‱ 2 × Sachsenpokalfinalist: 1995 5, 2004

Nachwuchs

Deutschland Demokratische Republik 1949 DFV

Liga

‱ 6 × DDR-Juniorenmeister: 1962, 1972, 1981, 1982, 1985, 1988 (Rekordsieger)
‱ 3 × DDR-Jugendmeister: 1983, 1988, 1989
‱ 4 × DDR-SchĂŒlermeister: 1975, 1979, 1984, 1990

Pokal

‱ 4 × Junge Welt-Pokalsieger der Junioren: 1976, 1985, 1986, 1991

NOFV-Oberliga

als SV Deutsche Volkspolizei Dresden

einmalig ausgetragen

Dynamo Dresden II

Statistiken

Meisterschaftsplatzierungen

Europapokalteilnahmen

→

Hauptartikel

:

Dynamo Dresden/Europapokalstatistik

‱ H = Heimspiel
‱ A = AuswĂ€rtsspiel
‱ Alle Ergebnisse aus der Sicht von Dynamo Dresden

| Saison | Wettbewerb | Runde | Gegner | Gesamt | Hinspiel | RĂŒckspiel |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1967/68 | Messepokal | 1. Runde | Schottland Glasgow Rangers | 2:3 | 1:1 (H) | 1:2 (A) |
| 1970/71 | Messepokal | 1. Runde | Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik FK Partizan Belgrad | 6:0 | 0:0 (A) | 6:0 (H) |
| 1970/71 | Messepokal | 2. Runde | England Leeds United | (a) 2:2( a ) | 0:1 (A) | 2:1 (H) |
| 1971/72 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Niederlande Ajax Amsterdam | 0:2 | 0:2 (A) | 0:0 (H) |
| 1972/73 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Osterreich VÖEST Linz | 4:2 | 2:0 (H) | 2:2 (A) |
| 1972/73 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Polen Ruch ChorzĂłw | 4:0 | 1:0 (A) | 3:0 (H) |
| 1972/73 | UEFA-Pokal | 3. Runde | Portugal FC Porto | 3:1 | 2:1 (A) | 1:0 (H) |
| 1972/73 | UEFA-Pokal | Viertelfinale | England FC Liverpool | 0:3 | 0:2 (A) | 0:1 (H) |
| 1973/74 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Italien Juventus Turin | 4:3 | 2:0 (H) | 2:3 (A) |
| 1973/74 | Europapokal der Landesmeister | 2. Runde | Deutschland Bundesrepublik FC Bayern MĂŒnchen | 6:7 | 3:4 (A) | 3:3 (H) |
| 1974/75 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Danemark SK Freja Randers | ( a ) 1:1 (a) | 1:1 (A) | 0:0 (H) |
| 1974/75 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Sowjetunion 1955 FK Dynamo Moskau | 1:1 (4:3 i. E. ) | 1:0 (H) | 0:1 n. V. (A) |
| 1974/75 | UEFA-Pokal | 3. Runde | Deutschland Bundesrepublik Hamburger SV | 3:6 | 1:4 (A) | 2:2 (H) |
| 1975/76 | UEFA-Pokal | 1. Runde | RumĂ€nien 1965 AS Armata TĂąrgu Mureș | 6:3 | 2:2 (A) | 4:1 (H) |
| 1975/76 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Ungarn 1957 Budapest Honvéd FC | 3:2 | 2:2 (A) | 1:0 (H) |
| 1975/76 | UEFA-Pokal | 3. Runde | Sowjetunion 1955 Torpedo Moskau | 4:3 | 3:0 (H) | 1:3 (A) |
| 1975/76 | UEFA-Pokal | Viertelfinale | England FC Liverpool | 1:2 | 0:0 (H) | 1:2 (A) |
| 1976/77 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Portugal Benfica Lissabon | 2:0 | 2:0 (H) | 0:0 (A) |
| 1976/77 | Europapokal der Landesmeister | 2. Runde | Ungarn 1957 FerencvĂĄros Budapest | 4:1 | 0:1 (A) | 4:0 (H) |
| 1976/77 | Europapokal der Landesmeister | Viertelfinale | Schweiz FC ZĂŒrich | (a) 4:4( a ) | 1:2 (A) | 3:2 (H) |
| 1977/78 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Schweden Halmstads BK | 3:2 | 2:0 (H) | 1:2 (A) |
| 1977/78 | Europapokal der Landesmeister | 2. Runde | England FC Liverpool | 3:6 | 1:5 (A) | 2:1 (H) |
| 1978/79 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik FK Partizan Belgrad | 2:2 (5:4 i. E. ) | 0:2 (A) | 2:0 n. V. (H) |
| 1978/79 | Europapokal der Landesmeister | 2. Runde | Irland Bohemians Dublin | 6:0 | 0:0 (A) | 6:0 (H) |
| 1978/79 | Europapokal der Landesmeister | Viertelfinale | Osterreich FK Austria Wien | 2:3 | 1:3 (A) | 1:0 (H) |
| 1979/80 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Spanien 1977 Atlético Madrid | 5:1 | 2:1 (A) | 3:0 (H) |
| 1979/80 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Deutschland Bundesrepublik VfB Stuttgart | (a) 1:1( a ) | 1:1 (H) | 0:0 (A) |
| 1980/81 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik FK Napredak Kruƥevac | 2:0 | 1:0 (H) | 1:0 (A) |
| 1980/81 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Niederlande FC Twente Enschede | ( a ) 1:1 (a) | 1:1 (A) | 0:0 (H) |
| 1980/81 | UEFA-Pokal | 3. Runde | Belgien Standard LĂŒttich | 2:5 | 1:1 (A) | 1:4 (H) |
| 1981/82 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Sowjetunion Zenit Leningrad | 6:2 | 2:1 (A) | 4:1 (H) |
| 1981/82 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Niederlande Feyenoord Rotterdam | 2:3 | 1:2 (A) | 1:1 (H) |
| 1982/83 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | Danemark BK 1893 Kopenhagen | (a) 4:4( a ) | 3:2 (H) | 1:2 (A) |
| 1984/85 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | Schweden Malmö FF | 4:3 | 0:2 (A) | 4:1 (H) |
| 1984/85 | Europapokal der Pokalsieger | 2. Runde | Frankreich FC Metz | 3:1 | 3:1 (H) | 0:0 (A) |
| 1984/85 | Europapokal der Pokalsieger | Viertelfinale | Osterreich SK Rapid Wien | 3:5 | 3:0 (H) | 0:5 (A) |
| 1985/86 | Europapokal der Pokalsieger | 1. Runde | Belgien Cercle BrĂŒgge | ( a ) 4:4 (a) | 2:3 (A) | 2:1 (H) |
| 1985/86 | Europapokal der Pokalsieger | 2. Runde | Finnland HJK Helsinki | 7:3 | 0:1 (A) | 7:2 (H) |
| 1985/86 | Europapokal der Pokalsieger | Viertelfinale | Deutschland Bundesrepublik Bayer 05 Uerdingen | 5:7 | 2:0 (H) | 3:7 (A) |
| 1987/88 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Sowjetunion Spartak Moskau | 1:3 | 0:3 (A) | 1:0 (H) |
| 1988/89 | UEFA-Pokal | 1. Runde | Schottland FC Aberdeen | 2:0 | 0:0 (A) | 2:0 (H) |
| 1988/89 | UEFA-Pokal | 2. Runde | Belgien KSV Waregem | 5:3 | 4:1 (H) | 1:2 (A) |
| 1988/89 | UEFA-Pokal | 3. Runde | Italien AS Rom | 4:0 | 2:0 (H) | 2:0 (A) |
| 1988/89 | UEFA-Pokal | Viertelfinale | RumÀnien 1965 AS Victoria Bukarest | 5:1 | 1:1 (A) | 4:0 (H) |
| 1988/89 | UEFA-Pokal | Halbfinale | Deutschland Bundesrepublik VfB Stuttgart | 1:2 | 0:1 (A) | 1:1 (H) |
| 1989/90 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Griechenland AEK Athen | 4:5 | 1:0 (H) | 3:5 (A) |
| 1990/91 | Europapokal der Landesmeister | 1. Runde | Luxemburg Union Luxemburg | 6:1 | 3:1 (A) | 3:0 (H) |
| 1990/91 | Europapokal der Landesmeister | 2. Runde | Schweden Malmö FF | 2:2 (5:4 i. E. ) | 1:1 (H) | 1:1 n. V. (A) |
| 1990/91 | Europapokal der Landesmeister | Viertelfinale | Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik FK Roter Stern Belgrad | 1:5 | 0:3 (A) | 0 1:2 (H) 6 |

Das Spiel Dynamo Dresden – Roter Stern Belgrad wurde nach schweren Zuschauerausschreitungen abgebrochen und offiziell als 3:0 fĂŒr Belgrad gewertet. Dynamo erhielt eine 2-Jahres-Sperre der UEFA fĂŒr alle internationalen Wettbewerbe.

Gesamtbilanz: 98 Spiele, 42 Siege, 25 Unentschieden, 31 Niederlagen, 156:121 Tore (Tordifferenz +35)

Personen

Erste Mannschaft

Kader der Saison 2025/26

| Nr. | Name | Nat. | Geburtstag (Alter) | Seit | Letzter Verein | Bundesliga (Spiele/Tore) | 2. BL (Spiele/Tore) | 3. Liga (Spiele/Tore) | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor | Tor |
| 0 1 | Tim Schreiber | Deutschland | 24. Apr. 2002 (23) | 2024 | RB Leipzig | 0/0 | 10/0 | 87/0 | |
| 22 | Lennart Grill | Deutschland | 25. Jan. 1999 (26) | 2025 | 1. FC Union Berlin | 10/0 | 27/0 | 51/0 | |
| 37 | Daniel Mesenhöler | Deutschland | 24. Juli 1995 (30) | 2024 | Hallescher FC | 0/0 | 41/0 | 29/0 | |
| 40 | Elias Bethke | Deutschland | 21. MĂ€rz 2003 (22) | 2026 | Energie Cottbus | 0/0 | 0/0 | 40/0 | |
| Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr | Abwehr |
| 0 2 | Konrad Faber | Deutschland | 4. Nov. 1997 (28) | 2025 | FC St. Gallen | 0/0 | 53/0 | 37/2 | |
| 13 | Julian Pauli | Deutschland | 18. Juli 2005 (20) | 2025 | 1. FC Köln | 0/0 | 17/0 | 0/0 | |
| 15 | Claudio Kammerknecht | Sri Lanka | 7. Juli 1999 (26) | 2022 | SC Freiburg II | 0/0 | 0/0 | 123/7 | |
| 19 | Alexander Rossipal | Deutschland | 6. Juni 1996 (29) | 2025 | Hansa Rostock | 0/0 | 37/1 | 114/6 | |
| 23 | Lars BĂŒnning | Deutschland | 27. Feb. 1998 (27) | 2023 | 1. FC Kaiserslautern | 0/0 | 4/0 | 146/5 | |
| 26 | Jan-Hendrik Marx | Deutschland | 26. Apr. 1995 (30) | 2024 | Eintracht Braunschweig | 0/0 | 35/0 | 80/3 | |
| 28 | Sascha Risch | Deutschland | 13. Apr. 2000 (25) | 2024 | SSV Ulm 1846 | 0/0 | 0/0 | 92/4 | |
| 29 | Lukas Boeder | Deutschland | 18. Apr. 1997 (28) | 2024 | 1. FC SaarbrĂŒcken | 0/0 | 7/1 | 234/5 | |
| 42 | Friedrich MĂŒller II | Deutschland | 14. Feb. 2006 (19) | 2018 | SV Burkau [Jugend] | 0/0 | 0/0 | 0/0 | |
| 39 | Thomas Keller | Deutschland | 5. Aug. 1999 (26) | 2026 | 1. FC Heidenheim | 12/0 | 26/1 | 42/5 | |
| Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld | Mittelfeld |
| 0 5 | Vinko Ć apina | Deutschland | 29. Juni 1995 (30) | 2024 | Rot-Weiss Essen | 0/0 | 0/0 | 117/8 | |
| 0 6 | Kofi Amoako | Deutschland | 6. Mai 2005 (20) | 2025 | VfL Wolfsburg | 2/0 | 0/0 | 33/0 | |
| 0 7 | Jason Çeka | Deutschland | 10. Nov. 1999 (26) | 2018 | SV Elversberg | 0/0 | 61/7 | 36/11 | |
| 0 8 | Luca Herrmann | Deutschland | 20. Feb. 1999 (26) | 2025 | SC Paderborn 07 | 0/0 | 29/0 | 39/2 | |
| 10 | Jakob Lemmer | Deutschland | 26. Apr. 2000 (25) | 2023 | Kickers Offenbach | 0/0 | 0/0 | 94/17 | |
| 11 | Dominik Kother | Deutschland | 16. MĂ€rz 2000 (25) | 2025 | SSV Jahn Regensburg | 0/0 | 41/5 | 95/22 | |
| 18 | Robert Wagner | Deutschland | 14. Juli 2003 (22) | 2026 | SC Freiburg | 16/0 | 45/4 | 48/4 | |
| 24 | Tony Menzel | Deutschland | 6. MĂ€rz 2005 (20) | 2011 | | 0/0 | 0/0 | 44/5 | |
| 25 | Jonas Oehmichen | Deutschland | 3. MĂ€rz 2004 (21) | 2010 | | 0/0 | 0/0 | 45/3 | |
| 27 | Niklas Hauptmann | Deutschland | 27. Juni 1996 (29) | 2022 | 1. FC Köln | 0/0 | 97/2 | 98/15 | |
| 32 | Jonas Sterner | Deutschland | 13. Mai 2002 (23) | 2026 | Hannover 96 | 0/0 | 37/3 | 32/2 | |
| Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm | Sturm |
| 0 9 | Vincent Vermeij | Niederlande | 9. Aug. 1994 (31) | 2025 | Fortuna DĂŒsseldorf | 1/0 | 50/13 | 120/48 | |
| 16 | Nils Fröling | Schweden | 20. Apr. 2000 (25) | 2025 | Hansa Rostock | 0/0 | 61/8 | 29/6 | |
| 30 | Stefan Kutschke (C) | Deutschland | 3. Nov. 1988 (37) | 2022 | FC Ingolstadt 04 | 27/2 | 123/28 | 192/59 | |
| 33 | Christoph Daferner | Deutschland | 12. Jan. 1998 (28) | 2024 | 1. FC NĂŒrnberg | 1/0 | 100/17 | 74/30 | |
| 38 | Jakob Zickler | Osterreich | 7. MĂ€rz 2006 (19) | 2023 | Borussia Dortmund [Jugend] | 0/0 | 0/0 | 1/0 | |
| Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] | Stand der Spielerstatistiken: Saisonende 2024/25 [ 107 ] Stand des Kaders: 13. Januar 2026 [ 108 ] |

Transfers der Saison 2025/26

| ZugÀnge | ZugÀnge | ZugÀnge |
|---|---|---|
| Zeitpunkt | Spieler | Abgebender Verein |
| Sommerpause | Kofi Amoako | VfL Wolfsburg |
| Sommerpause | Konrad Faber | FC St. Gallen (Leihe) |
| Sommerpause | Nils Fröling | Hansa Rostock |
| Sommerpause | Lennart Grill | 1. FC Union Berlin |
| Sommerpause | Luca Herrmann | SC Paderborn 07 |
| Sommerpause | Alexander Rossipal | Hansa Rostock |
| nach Saisonbeginn | Julian Pauli | 1. FC Köln (Leihe) |
| nach Saisonbeginn | Vincent Vermeij | Fortuna DĂŒsseldorf |
| Winterpause | Elias Bethke | Energie Cottbus |
| Winterpause | Jason Çeka | SV Elversberg (Leihe) |
| Winterpause | Thomas Keller | 1. FC Heidenheim (Leihe) |
| Winterpause | Jonas Sterner | Hannover 96 (Leihe) |
| Winterpause | Robert Wagner | SC Freiburg (Leihe) |

| AbgÀnge | AbgÀnge | AbgÀnge |
|---|---|---|
| Zeitpunkt | Spieler | Aufnehmender Verein |
| Sommerpause | Mika Baur | SC Paderborn 07 (Leihende) |
| Sommerpause | Tom Berger | TSV Havelse |
| Sommerpause | Phillip Böhm | SC Austria Lustenau |
| Sommerpause | Dennis Duah | Energie Cottbus (Leihe) |
| Sommerpause | Marlon Faß | Stuttgarter Kickers (Leihe) * |
| Sommerpause | Philip Heise | VVV-Venlo |
| Sommerpause | Andi Hoti | 1. FC Magdeburg (Leihende) |
| Sommerpause | Paul Lehmann | SC Verl (Leihe) |
| Sommerpause | Jonas Sterner | Holstein Kiel (Leihende) |
| nach Saisonbeginn | Dmytro Bohdanow | 1. FC Union Berlin |
| nach Saisonbeginn | David Kubatta | WSG Tirol |
| nach Saisonbeginn | Robin Meißner | VfL OsnabrĂŒck (Leihe) |
| Winterpause | AljaĆŸ Casar | MSV Duisburg |
| Winterpause | Dennis Duah | TSV Havelse (Leihe) ** |

zuvor fest verpflichtet von der

TSG 1899 Hoffenheim II

zuvor zurĂŒckgekehrt von der Leihe an Energie Cottbus

Trainer- und Betreuerstab

| Name | Nat. | Funktion |
|---|---|---|
| Thomas Stamm | Schweiz | Cheftrainer |
| Manuel Klökler | Deutschland | Co-Trainer |
| Heiko Scholz | Deutschland | Co-Trainer |
| Valentin Vochatzer | Deutschland | Co-Trainer Analyse |
| Matthias Grahé | Deutschland | Athletik- und Konditionstrainer |
| David Yelldell | Vereinigte Staaten | Torwarttrainer |
| Michael Bata | Deutschland | Mannschaftsarzt |
| Attila Höhne | Deutschland | Mannschaftsarzt |
| Tony Fischer | Deutschland | Physiotherapeut |
| Henrik Lange | Deutschland | Physiotherapeut |
| Laura Seifert | Deutschland | Physiotherapeutin |
| Justin Löwe | Deutschland | Teammanager |
| Tom Teichert-Tölg | Deutschland | Zeugwart |

Auswahl ehemaliger Spieler

In Klammern: Zeitraum der LigaspieleinsĂ€tze fĂŒr die erste Herrenmannschaft von Dynamo Dresden

Dynamo-Traumelf
Im Juni 2010 rief der Verein gemeinsam mit den Dresdner Neuesten Nachrichten dazu auf, die Traumelf aus sechs Jahrzehnten Vereinsgeschichte zu wĂ€hlen. Bis Januar 2011 wĂ€hlten ĂŒber 20.000 DNN-Leser und Fans ihre Dynamo-Traumelf, die in der Halbzeitpause des Drittliga-Heimspiels gegen den SV Wehen Wiesbaden am 5. MĂ€rz 2011 gekĂŒrt wurde.cite-ref-109[109]

Erste Elf

‱ Bernd Jakubowski † (1977–1986)
‱ Klaus Sammer (1965–1975)
‱ Siegmar WĂ€tzlich † (1966–1976)
‱ Hans-JĂŒrgen Dörner † (1968–1986)
‱ Reinhard HĂ€fner † (1971–1988)
‱ Hans-Uwe Pilz (1982–1990, 1990–1995)
‱ Matthias Sammer (1985–1990)
‱ Hans-JĂŒrgen Kreische (1964–1977)
‱ Torsten GĂŒtschow (1980–1992, 1996–1999)
‱ Ralf Minge (1980–1991)
‱ Ulf Kirsten (1983–1990)

Ersatzbank

‱ Claus Boden (1971–1981)
‱ Andreas Trautmann (1977–1990, 1990–1991)
‱ Volker Oppitz (2000–2010)
‱ Matthias Döschner (1978–1990)
‱ Jörg StĂŒbner † (1983–1993)
‱ Gerd Weber (1973–1980)
‱ Maik Wagefeld (2000–2004, 2006, 2007–2010)
‱ Hartmut Schade (1973–1984)
‱ Peter Kotte (1973–1980)
‱ Gert Heidler (1968–1982)
‱ Dieter Riedel (1967–1980)

Trainer

‱ Walter Fritzsch †

Co-Trainer


Nationalspieler der Deutschen Demokratischen Republik
kursiv gesetzt: Nachwuchs- bzw. Olympia-Auswahlspieler

‱ Harry Arlt † (1958–1959)
‱ Claus Boden (1971–1981)
‱ Steffen BĂŒttner (1984–1992)
‱ Nico DĂ€britz (1990–1991, 2002–2004)
‱ Hans-JĂŒrgen Dörner † (1968–1986)
‱ Matthias Döschner (1978–1990)
‱ Henri Fuchs (1994–1995)
‱ Frank Ganzera (1966–1976)
‱ Eduard Geyer (1969–1975)
‱ Torsten GĂŒtschow (1980–1992, 1996–1999)
‱ Lothar Haack (1962–1963)
‱ Reinhard HĂ€fner † (1971–1988)
‱ Ralf Hauptmann (1987–1993)
‱ Gert Heidler (1968–1982)
‱ Steffen Heidrich (2001–2005)
‱ Christian Helm (1972–1983)
‱ Bernd Jakubowski † (1977–1986)
‱ Mario Kern (1988–1995)
‱ Ulf Kirsten (1983–1990)
‱ Sven Kmetsch (1989–1995)
‱ Sven Köhler (2001–2003)
‱ Peter Kotte (1973–1980)
‱ Hans-JĂŒrgen Kreische (1964–1977)
‱ Frank Lieberam (1986–1991)
‱ Frank Lippmann (1980–1986)
‱ Olaf Marschall (1993–1994)
‱ Herbert Maschke † (1954–1963)
‱ Johannes Matzen (1950–1954)
‱ Matthias Maucksch (1987–1995)
‱ Fred Mecke (1980–1982)
‱ Rocco Milde (1987–1990, 1996–1998, 2002–2003)
‱ Ralf Minge (1980–1991)
‱ Klaus MĂŒller (1972–1981)
‱ Matthias MĂŒller (1974–1980)
‱ RenĂ© MĂŒller (1991–1995)
‱ Karsten Neitzel (1981–1989)
‱ Wolfgang Pfeifer (1963–1970)
‱ Hans-Uwe Pilz (1982–1990, 1990–1995)
‱ Thomas Rath (1992–1995)
‱ Horst Rau (1969–1974)
‱ Frank Richter † (1969–1981)
‱ Dieter Riedel (1967–1980)
‱ Thomas Ritter (1987–1989)
‱ Uwe Rösler (1991–1992, 1993–1994)
‱ Rainer Sachse (1970–1980)
‱ Klaus Sammer (1965–1975)
‱ Matthias Sammer (1985–1990)
‱ Hartmut Schade (1973–1984)
‱ Andreas Schmidt (1978–1985)
‱ Udo Schmuck (1972–1985)
‱ Herbert Schoen † (1950–1954)
‱ Heiko Scholz (1990–1992)
‱ Detlef SchĂ¶ĂŸler (1989–1995)
‱ GĂŒnter Schröter † (1950–1954)
‱ Lutz SchĂŒlbe (1981–1984)
‱ Frank Schulze (1989–1990)
‱ Jörg StĂŒbner † (1983–1993)
‱ Ronny Teuber (1986–1993)
‱ GĂŒnter Thorhauer † (1952–1953)
‱ Andreas Trautmann (1977–1990, 1990–1991)
‱ Andreas Wagenhaus (1989–1993)
‱ Jens Wahl (1997–2000)
‱ Horst Walter † (1966–1969)
‱ Siegmar WĂ€tzlich † (1966–1976)
‱ Gerd Weber (1973–1980)

Nationalspieler der Bundesrepublik Deutschland
kursiv gesetzt: Nachwuchs- bzw. Olympia-Auswahlspieler

‱ Antonis Aidonis (2021–2022)
‱ Marcos Álvarez (2017)
‱ Robert Andrich (2015–2016)
‱ Florian Ballas (2016–2020)
‱ Oliver Batista-Meier (2022–2024)
‱ Mika Baur (2025–)
‱ Robin Becker (2020–2024)
‱ Tom Berger (2023–)
‱ Erich Berko (2016–2019)
‱ RenĂ© Beuchel (1992–1995, 2002–2007)
‱ Lukas Boeder (2024–)
‱ Dennis Borkowski (2022–2024)
‱ Thomas Bröker (2007–2009)
‱ Dennis BĂŒhrer (2010–2011)
‱ DĆŸenis Burnić (2019–2020)
‱ Marco Christ (2004–2005)
‱ Lucas Cueto (2023–2024)
‱ Nico DĂ€britz (1990–1991, 2002–2004)
‱ Christoph Daferner (2020–2022, 2024–)
‱ Agyemang Diawusie † (2020–2022)
‱ Luca DĂŒrholtz (2014–2016)
‱ Patrick Ebert (2018–2020)
‱ Kevin Ehlers (2019–2024)
‱ Dennis Eilhoff (2011–2012)
‱ Alexander Esswein (2010–2011)
‱ Christian Fröhlich (1995–1996, 2003–2006)
‱ Florian Fromlowitz (2012–2014)
‱ Henri Fuchs (1994–1995)
‱ Akaki Gogia (2016–2017, 2022–2023)
‱ Marcel Heller (2011–2012)
‱ Luca Herrmann (2021–2024)
‱ Marcel Hilßner (2016–2017)
‱ Uwe JĂ€hnig (1987–1995)
‱ Tobias JĂ€nicke (2012–2013)
‱ Jens Jeremies (1992–1995)
‱ Lars Jungnickel (1999–2001, 2007–2012)
‱ Florian Jungwirth (2010–2013)
‱ Julius Kade (2020–2023)
‱ Maik Kegel (2007–2012)
‱ Tobias Kempe (2013–2014)
‱ Mario Kern (1988–1995)
‱ Ulf Kirsten (1983–1990)
‱ Sven Kmetsch (1989–1995)
‱ Marvin Knoll (2011–2012)
‱ Ransford Königsdörffer (2019–2022)
‱ Manuel Konrad (2016–2018)
‱ Dominik Kother (2025–)
‱ Markus Kranz (1993–1995)
‱ Niklas Kreuzer (2014–2020, 2021)
‱ Paul Lehmann (2022–)
‱ Benjamin Lense (1999–2001)
‱ Michael Lerchl (2004–2007)
‱ Alexander Ludwig (2005–2007)
‱ Olaf Marschall (1993–1994)
‱ Robin Meißner (2023–)
‱ Daniel Mesenhöler (2024–)
‱ Christian Mikolajczak (2010)
‱ Peniel Mlapa (2017–2018)
‱ Heinz Mörschel (2021–2022)
‱ Fabian MĂŒller (2014–2018)
‱ Gerrit MĂŒller (2008–2012)
‱ Jannik MĂŒller (2014–2020)
‱ Sven MĂŒller (2022–2023)
‱ Jonas Oehmichen (2022–)
‱ Nico-StĂ©phĂ no Pellatz (2013–2014)
‱ Thomas Rath (1992–1995)
‱ Thomas Ritter (1987–1989)
‱ Alban Sabah (2013–2015)
‱ Matthias Sammer (1985–1990)
‱ Manuel SchĂ€ffler (2022–2024)
‱ Dani Schahin (2011)
‱ Nils SchmĂ€ler (1992–1994)
‱ Patrick Schmidt (2020)
‱ Heiko Scholz (1990–1992)
‱ Tim Schreiber (2024–)
‱ Markus Schubert (2015–2019)
‱ Marvin SchwĂ€be (2016–2018)
‱ Paul Seguin (2017–2018)
‱ Marvin Stefaniak (2014–2017, 2020–2021)
‱ Jonas Sterner (2024–)
‱ Martin Stoll (2011–2012)
‱ Jonas Strifler (2009–2011)
‱ Nils Teixeira (2014–2017)
‱ Marco Terrazzino (2020)
‱ Pascal Testroet (2015–2018)
‱ Bjarne Thoelke (2012–2013)
‱ Marco Vorbeck (2005–2007)
‱ David VrĆŸogić (2014–2015)
‱ Herbert Waas (1995)
‱ Patrick Weihrauch (2020–2023)
‱ Paul Will (2020–2024)
‱ Alexander Zickler (1992–1993)

Nationalspieler anderer Nationen

Trainerhistorie

→

Hauptartikel

:

Liste der Fußballtrainer von Dynamo Dresden

‱ Fritz Sack (07/1950 bis 09/1951)
‱ Rolf Kukowitsch (09/1951 bis 04/1952)
‱ Paul Döring (04/1952 bis 07/1953)
‱ János Gyarmati (07/1953 bis 04/1954)
‱ Helmut Petzold (04/1954 bis 11/1955)
‱ Heinz Werner (01/1956 bis 06/1956)
‱ Rolf Kukowitsch (07/1956 bis 12/1956)
‱ Helmut Petzold (01/1957 bis 05/1966)
‱ Manfred Fuchs (06/1966 bis 03/1968)
‱ Kurt Kresse (03/1968 bis 06/1969)
‱ Walter Fritzsch (06/1969 bis 06/1978)
‱ Gerhard Prautzsch (06/1978 bis 06/1983)
‱ Klaus Sammer (07/1983 bis 06/1986)
‱ Eduard Geyer (07/1986 bis 04/1990)
‱ Reinhard HĂ€fner (04/1990 bis 06/1991)
‱ Helmut Schulte (06/1991 bis 05/1992)
‱ Klaus Sammer (06/1992 bis 04/1993)
‱ Ralf Minge (04/1993 bis 06/1993)
‱ Sigfried Held (06/1993 bis 11/1994)
‱ Horst Hrubesch (11/1994 bis 02/1995)
‱ Ralf Minge (02/1995 bis 06/1995)
‱ Hans-JĂŒrgen Kreische (06/1995 bis 04/1996)
‱ Udo Schmuck (04/1996 bis 09/1996)
‱ Hartmut Schade (09/1996 bis 03/1998)
‱ Werner Voigt (04/1998 bis 12/1998)
‱ Damian Halata (12/1998 bis 02/1999)
‱ Rolf Schafstall (02/1999 bis 03/1999)
‱ Colin Bell (04/1999 bis 03/2000)
‱ Cor Pot (03/2000 bis 03/2001)
‱ Meinhard Hemp (03/2001 bis 06/2001)
‱ Christoph Franke (07/2001 bis 12/2005)
‱ Sven Köhler (12/2005)
‱ Peter Pacult (12/2005 bis 09/2006)
‱ Tom Stohn (09/2006)
‱ Norbert Meier (09/2006 bis 09/2007)
‱ Eduard Geyer (09/2007 bis 06/2008)
‱ Ruud Kaiser (06/2008 bis 10/2009)
‱ Matthias Maucksch (10/2009 bis 04/2011)
‱ Ralf Loose (04/2011 bis 12/2012)
‱ Steffen Menze (12/2012)
‱ Peter Pacult (12/2012 bis 08/2013)
‱ Steffen Menze (08/2013 bis 09/2013)
‱ Olaf Janßen (09/2013 bis 05/2014)
‱ Stefan Böger (06/2014 bis 02/2015)
‱ Peter NĂ©meth (02/2015 bis 06/2015)
‱ Uwe Neuhaus (07/2015 bis 08/2018)
‱ Cristian FiĂ©l (08/2018 bis 09/2018)
‱ Maik Walpurgis (09/2018 bis 02/2019)
‱ Cristian FiĂ©l (02/2019 bis 12/2019)
‱ Heiko Scholz (12/2019)
‱ Markus Kauczinski (12/2019 bis 04/2021)
‱ Alexander Schmidt (04/2021 bis 02/2022)
‱ Guerino Capretti (03/2022 bis 06/2022)
‱ Markus Anfang (06/2022 bis 04/2024)
‱ Heiko Scholz (04/2024 bis 06/2024)
‱ Thomas Stamm (seit 07/2024)

fett: mindestens zwei Jahre lang Trainer von Dynamo Dresden
kursiv: Interimstrainer

Zweite Mannschaft / Future Team U23

Die zweite Vertretung von Dynamo Dresden stieg in der Spielzeit 1961/62 erstmals in die damals viertklassige Bezirksliga Dresden auf, die die Mannschaft, bedingt durch den Abstieg der ersten Mannschaft, bereits 1964 wieder verlassen musste. Die RĂŒckkehr zur Bezirksliga gelang erst wieder 1967, in den beiden folgenden Spielzeiten fuhr Dynamo hinter Chemie Riesa sowie der TSG Gröditz jeweils die Vizemeisterschaft ein.

Im Jahr 1970 stieg die zweite Vertretung dann in die DDR-Liga auf, musste sie durch den vom DFV fĂŒr zweite Mannschaften verordneten Zwangsabstieg jedoch 1976 wieder verlassen. Als dies wieder zulĂ€ssig war, stieg Dynamo Dresden II 1984 wieder auf und verblieb bis 1989 in der DDR-Liga. Bestes Ergebnis war der 1973 erzielte erste Platz, woraufhin die BSG Stahl Riesa fĂŒr die nichtaufstiegsberechtigte Mannschaft in die DDR-Oberliga aufstieg. In der Folgesaison erreichte Dynamo II im FDGB-Pokal 1973/74 das Viertelfinale. Analog zum BFC Dynamo zog Dynamo Dresden dann 1989 seine zweite Mannschaft freiwillig aus der Liga zurĂŒck. Dabei agierte die zweite Mannschaft von Dynamo Dresden unter dem Namen TSG Meißen in der NOFV-Liga weiter. Die bisherige erste Mannschaft der TSG, die 1988 aus der Bezirksklasse in die -liga aufgestiegen war, trat dadurch vorĂŒbergehend als TSG Meißen II in Erscheinung.

Nach der Wende spielten die Dresdner Amateure ab 1991/92 durchweg in der Landesliga Sachsen. Die bislang erfolgreichste Saison war 2008/09, in der Dynamos zweite Mannschaft sowohl Meister der Landesliga Sachsen als auch Sieger des Sachsenpokals wurde. Die zweite Mannschaft wurde zum Ende der Saison 2014/15 aufgelöst.cite-ref-110[110]

Zwischen 2015 und 2017 wurde der Nachwuchs durch ein „Future-Team“ gefördert. Neben der Sportgemeinschaft nahmen der Hallesche FC, der Chemnitzer FC sowie die tschechischen Klubs Sparta Prag, Slovan Liberec und FK Teplice an der „Future League“ teil. Die Spiele wurden als Freundschaftsspiele ausgetragen.cite-ref-111[111] Auch nach 2021 wurden wieder Testspiele eines „Future Team“ aus Spielern der U17, U19 und bis zu drei Profispielern ausgetragen.cite-ref-112[112]

Zur Saison 2025/26 meldete Dynamo Dresden wieder eine eigene Zweite Mannschaft fĂŒr den Spielbetrieb an. Die U21-Mannschaft wird in der sechsklassigen Sachsenliga starten.cite-ref-113[113]

Statistik

‱ Teilnahme DDR-Liga: 1970/71 bis 1975/76 (Zwangsabstieg), 1984/85 bis 1988/89 (freiwilliger RĂŒckzug)
‱ Sachsenpokalsieger: 2009
‱ Meisterschaft in der Sachsenliga und Aufstieg in die Oberliga Nordost: 2008/09
‱ Teilnahme Oberliga Nordost: 2009/10 bis 2014/15 (freiwilliger RĂŒckzug)

Frauenfußball

Die Frauenmannschaft der SG Dynamo Dresden besteht seit Juli 2024 und startete in der Saison 2024/25 in der Mobilplus im O. D. C. Stadtliga, die als Kreisoberliga die sechsthöchste Spielklasse darstellt. Der Entschluss zur GrĂŒndung einer Frauenmannschaft fiel im November 2023 auf der Mitgliederversammlung des Vereins. Die Förderung des Frauenfußballs durch ein eigenes Team oder eine Kooperation mit einem anderen Verein ist zudem ein B-Kriterium in den Lizenzvorgaben der DFL, die bei einem Aufstieg in die 2. Bundesliga erfĂŒllt sein mĂŒssen. Zum Aufbau des Teams wurde im April 2024 ein Sichtungstraining abgehalten.cite-ref-dnnfrauen-114-0[114] Der Trainings- und Spielbetrieb findet auf den SportplĂ€tzen des Sportpark Ostra statt. Gleich in der Premierensaison wurden die Frauen mit 14 Siegen aus 14 Spielen und einem TorverhĂ€ltnis von 139:11 Meister der Stadtliga und gewannen den Kreispokal Dresden. Beste TorschĂŒtzin der Liga war Patricia Appel mit 32 Treffern.

In der Saison 2025/26 wird die Frauenmannschaft in der Landesklasse Ost an den Start gehen. Damit verbunden ist auch die Bildung eines B-Juniorinnenteams, welches ihrerseits in der Landesklasse Ost spielt.cite-ref-115[115] Perspektivisch sollen auch eine zweite Frauenmannschaft und weitere Nachwuchsteams entstehen.cite-ref-dnnfrauen-114-1[114]

Vor der GrĂŒndung der eigenen Frauenabteilung gab es mehrmals Kooperationen mit dem 1. FFC Fortuna Dresden, der als Regionalligist weiterhin der erfolgreichste Frauenfußballverein aus Dresden ist. Die erste Kooperation ging der Verein 2009 ein, beendete diese zwei Jahre spĂ€ter allerdings nach einer Entscheidung der Dynamo-Mitgliederversammlung wieder. Aufgrund dieser Kooperation spielt der 1. FFC Fortuna bis heute in schwarz-gelber Spielkleidung.cite-ref-dnnfrauen-114-2[114] Eine erneute Zusammenarbeit wurde Ende 2022 eingeleitet. Bestandteil der neuen Kooperation waren die UnterstĂŒtzung bei AuswĂ€rtsfahrten durch Kleinbusse, das Bereitstellen von TrainingsstĂ€tten im Sportpark Ostra sowie gemeinsame Trainerfortbildungen im Jugendbereich.cite-ref-116[116]

AusrĂŒster und Sponsoren

| Saison | AusrĂŒster | Sponsor | Branche |
|---|---|---|---|
| 1990/91 | Erima | Klingel | Versandhandel |
| 1991/92 | Adidas | Löwen Sport | Spielautomaten |
| 1992/93 | Adidas | Neue Zeit | Printmedien |
| 1993/94 | Erima | Portas | Renovierung |
| 1994/95 | Erima | TV Neu | Printmedien |
| 1995/96 | Erima | Holzmann | Bauwirtschaft |
| 1996/97 | Patrick | Holzmann | Bauwirtschaft |
| 1997/98 | Patrick | Dr. Doerr | Lebensmittel |
| 1998/99 | Reebok | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 1999/00 | Reebok | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2000/01 | Reebok | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2001/02 | Reebok | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2002/03 | Goool.de | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2003/04 | Goool.de | BRUSTSPONSOR 7 | BRUSTSPONSOR 7 |
| 2004/05 | Goool.de | Cleanaway | Entsorgung |
| 2005/06 | Nike | Cleanaway | Entsorgung |
| 2006/07 | Nike | Mister+Lady Jeans | Bekleidung |
| 2007/08 | Nike | Mister+Lady Jeans | Bekleidung |
| 2008/09 | Jako | Veolia | Entsorgung |
| 2009/10 | Jako | Veolia | Entsorgung |
| 2010/11 | Jako | Veolia | Entsorgung |
| 2011/12 | Nike | Veolia | Entsorgung |
| 2012/13 | Nike | Veolia | Entsorgung |
| 2013/14 | Nike | Veolia | Entsorgung |
| 2014/15 | Nike | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2015/16 | Erima | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2016/17 | Erima | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2017/18 | Erima | FeldschlĂ¶ĂŸchen | Brauerei |
| 2018/19 | Craft | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |
| 2019/20 | Craft | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |
| 2020/21 | Craft | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |
| 2021/22 | Umbro | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |
| 2022/23 | Umbro | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |
| 2023/24 | Umbro | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |
| 2024/25 | Jako | ALL-INKL.COM | IT-Dienstleistungen |

Seit Anfang der Saison 2003/04 war Dynamo Dresden ohne Hauptsponsor. Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, riefen AnhĂ€nger des Vereins die „Aktion Brustsponsor“ ins Leben.

Zuschauer und Fankultur

Der Zuschauerschnitt von Dynamo Dresden liegt in der 2. Bundesliga mit 28.000 Zuschauern pro Heimspiel ĂŒber dem der meisten anderen Teams. In zahlreichen Spielen, besonders bei Begegnungen gegen andere ostdeutsche Mannschaften wie den FC Erzgebirge Aue, ist das 30.000 Zuschauer fassende Dresdner Stadion ausverkauft. DarĂŒber hinaus existiert eine große aktive Fanszene, von der viele Mitglieder der Ultra-Bewegung angehören. Bei Heimspielen zeichnet sie sich unter anderem durch die Organisation von Choreografien auf der StehtribĂŒne, dem K-Block, aus. Außerdem entstand durch Ultra-Initiative eine Blockfahne, die mit ihren Abmessungen von 70 m × 35 m zeitweise die grĂ¶ĂŸte ihrer Art in Deutschland bzw. drittgrĂ¶ĂŸte Europas war.cite-ref-118[118] Am 31. Oktober 2015 im Drittligaspiel gegen Magdeburg wurde diese Blockfahne nochmals ĂŒbertroffen. Diesmal hatte sie die Maße 350 m × 35 m und bedeckte außer dem GĂ€steblock sĂ€mtliche ZuschauerplĂ€tze des Stadions. Mit rund 13.000 mÂČ ist sie damit die grĂ¶ĂŸte Blockfahne in Europa und die zweitgrĂ¶ĂŸte weltweit.cite-ref-119[119] Die Ultras distanzieren sich außerdem stark von einem Maskottchen, da dies laut ihren eigenen Worten eine kĂŒnstliche Stimmungsanimation ist. Das alte Maskottchen wurde unter anderem aus solchen GrĂŒnden nach nur einem Spiel wieder entlassen. Es war ein KĂ€fer, genannt GlĂŒckskĂ€fer.

RivalitĂ€ten bestehen mit den Fans der sĂ€chsischen Fußballvereine aus Leipzig, Chemnitz und Aue sowie weiterer ehemaliger DDR-Oberligavereine wie dem 1. FC Magdeburg. Bei Spielen mit letztgenanntem Fußballclub wird in Anlehnung an den El ClĂĄsico aufgrund seiner Bedeutung im ostdeutschen Fußball vom Elb-ClĂĄsico gesprochen.cite-ref-120[120] Vor dem Oberligaspiel mit dem FC Karl-Marx-Stadt am 18. Dezember 1972 malten Dynamo-Fans die Torpfosten im damaligen Dr.-Kurt-Fischer-Stadion in Karl-Marx-Stadt heimlich in den Dynamo-Farben schwarz-gelb an. „Dieser ‚Spaß‘ geht aber entschieden zu weit!“, befand Die neue Fußballwoche.cite-ref-eimert16-121-0[121] 48 Jahre spĂ€ter Ă€ußerte sich einer der Fans, Dietmar Novy, gegenĂŒber der SĂ€chsischen Zeitung, man habe solche Aktionen einfach durchgezogen.cite-ref-eimert16-121-1[121]

Eine langjÀhrige Fanfreundschaft wird mit AnhÀngern des FSV Zwickau unterhalten.cite-ref-122[122] Die freundschaftlichen Kontakte zur BSG Wismut Gera, zum polnischen Verein GKS Katowice und zum bosnischen Verein FK Sarajevo bestehen hingegen nicht mehr.cite-ref-123[123]cite-ref-124[124]

Aufgrund gewalttÀtiger AnhÀnger geriet Dynamo Dresden in der Vergangenheit mehrmals in die Schlagzeilen. Obwohl sich die Situation seit den 2000er Jahren durch die Arbeit von Fanbetreuern gebessert hat,cite-ref-125[125] kommt es wegen des Abbrennens von Pyrotechnik oder wegen SachbeschÀdigungen unverÀndert zu Strafzahlungen an den DFB.

Die ostdeutsche Band Winni II veröffentlichte 1977 den Song Dynamo auf Vinyl. Im selben Jahr erschien die Vereinshymne Dynamo, Dynamo wird niemals untergehn der Dresdner Band Die vier Brummers. AnlÀsslich des Meistertitels 1989 komponierte Dresdner Musiker Bernd Aust die Dynamo-Hymne Wir sind der zwölfte Mann, die noch heute verwendet wird.cite-ref-126[126]

In der Saison 1992/93 erschien zu den Heimspielen von Dynamo Dresden als Programmheft die „Dynamo-Zeit“, herausgegeben von der Tageszeitung Neue Zeit. Ab der Saison 1993/94 hieß das Stadionheft „Dynamo-Journal“; gleichzeitig gab außerdem das Fanprojekt den Fankurier heraus. Nach dem Absturz der ersten Mannschaft in die Regionalliga erschien am 7. Spieltag der Saison 1995/96 erstmals das Dynamo-Echo, dessen Layout fĂŒr die Folgesaison 1996/97 ĂŒberarbeitet wurde. Der Dynamo–Kreisel, wie das Stadionheft bis in die Gegenwart heißt, erschien erstmals 1997. In dem derzeit rund 64-seitigen Magazin werden Informationen ĂŒber den Verein, die Mannschaft und ĂŒber den aktuellen Gegner sowie ein Interview mit Spielern oder Mitarbeiter von Dynamo Dresden veröffentlicht. Der Erlös geht vollstĂ€ndig an das Nachwuchsleistungszentrum des Vereins. Das Programm wurde von stadionheft.de, in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Programmsammler Vereinigung“ (DPV), in den Spielzeiten 2009/10 sowie 2010/11 als bestes Stadionmagazin der 3. Liga ausgezeichnet.

Zudem gibt es ein weiteres, kleineres Heft, das sogenannte „Zentralorgan“. Herausgeber sind die „Ultras Dynamo“. Es erscheint zu jedem Heimspieltag im Bereich der StehplatztribĂŒne, dem K-Block. In ihm wird neben der Auswertung der vorangegangenen Choreografien ĂŒber die nĂ€chsten Aktionen der Ultras sowie ĂŒber Aktuelles bei Dynamo Dresden und den Vereinen befreundeter Ultra-Gruppierungen berichtet.

Am 12. April 2013 wurde der 60. Geburtstag des Vereins von hunderten Fans mit einer Pyroshow am Elbufer gefeiert.cite-ref-127[127]cite-ref-128[128]

Im Mai 2017 sorgten mehrheitlich in Tarnfarben gekleidete Dresdner Fans beim AuswĂ€rtsspiel in Karlsruhe als selbsternannte Football Army Dynamo Dresden fĂŒr Aufsehen. Ihre dabei skandierte Parole Krieg dem DFB wurde in den nachfolgenden Tagen von zahlreichen deutschen Fanszenen ĂŒbernommen und richtete sich gegen die intransparente Sportgerichtsbarkeit des Verbandes sowie dessen Praxis, bei der Sanktionierung von Fanvergehen Kollektivstrafen auszusprechen.cite-ref-129[129]cite-ref-130[130] Ein im Juli 2017 von den Ultras Dynamo organisiertes Treffen zwischen der DFB-Spitze und Vertretern von zirka 50 deutschen Ultragruppencite-ref-131[131] bildete den Auftakt eines mehrwöchigen medial beachteten Dialogs beider Parteien, an dessen Ende der DFB die vorlĂ€ufige Aussetzung aller Kollektivstrafen verkĂŒndete.cite-ref-132[132]

Drei Mitglieder der Dynamo-Dresden-Hooligan-Vereinigung Faust des Ostens wurden 2021 zu einer Geld- bzw. BewÀhrungsstrafe verurteilt, wobei auch festgehalten wurde, dass es sich bei der Organisation um eine kriminelle Vereinigung handelt.cite-ref-133[133]cite-ref-134[134]cite-ref-135[135] Die Gruppe ist auch in der rechtsextremen Szene vernetzt, insbesondere den Freien Kameradschaften sowie zu Pegida und Legida. Dynamo Dresden spricht sich in seiner Fan-Charta zwar gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung aus, vermied aber 2015 in einer ErklÀrung zu den Pegida-Demos eine deutliche Position pro oder contra dazu.cite-ref-136[136]

Nach dem sicheren Aufstieg in die 2. Bundesliga im Mai 2021 lieferten sich gewaltbereite Hooligans eine Straßenschlacht mit der Polizei auf der Straße vor dem Stadion. Neben einer unbekannten Zahl an verletzten Fans und Journalisten kamen 185 Polizeibeamte zu Schaden.cite-ref-137[137] Die Polizei ermittelte mehr als 600 GewalttĂ€ter.cite-ref-138[138]

Literatur

‱ Peter Salzmann: Fußballheimat Dresden – Geschichte und Geschichten. ohne Verlag, Dresden o. J. (1991), ISBN 3-929048-98-1
‱ Uwe Karte, Gert Zimmermann: Dynamo Dresden. Das Buch zum Verein 1953–1993. Thom, Leipzig 1993. ISBN 3-9803346-3-5
‱ Ingolf Pleil: Mielke, Macht und Meisterschaft. Die „Bearbeitung“ der SG Dynamo Dresden durch das MfS 1978–1989. Links, Berlin 2001. ISBN 3-86153-235-2.
‱ Uwe KrĂŒger: Ostdeutsche Traditionsvereine I: Dynamo Dresden. Daten, Fakten, Bilder. Agon, 2001. ISBN 3-89784-105-3.
‱ Sven Geisler, JĂŒrgen Schwarz: Dynamo Dresden – Eine Legende wird 50. Edition SĂ€chsische Zeitung, Dresden 2003, ISBN 3-910175-01-5.
‱ Uwe Karte, Frank Dehlis, Lutz Hentschel, Torsten Otte: Dynamo Dresden 1993–2004. Das Buch zum Verein. Sportfrei-Verlag, Dresden 2004. ISBN 3-00-014989-9.
‱ Jens Genschmar, JĂŒrgen Schwarz: Dynamo Dresden – Tradition verpflichtet. Pressevertrieb, Dresden 2004. ISBN 3-936477-32-9.
‱ Wolfgang Klein: Im Banne des Fußballs. Edition SĂ€chsische Zeitung, Dresden 2005. ISBN 3-938325-10-0.
‱ Veit PĂ€tzug: Schwarzer Hals Gelbe ZĂ€hne – Fußballfans von Dynamo Dresden. MID Verlag, Dresden 2005. ISBN 3-9810516-0-2.
‱ Sven Geisler, Volker Oppitz: Unschuldig! Im Strudel des Fußball-Wettskandals. Edition SĂ€chsische Zeitung, Dresden 2005. ISBN 3-938325-20-8.
‱ Hanns Leske: EnzyklopĂ€die des DDR-Fußballs. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2007, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 275–277.
‱ Veit PĂ€tzug: Schwarzer Hals Gelbe ZĂ€hne Teil 2. Sdv Verlags GmbH, September 2008. ISBN 3-9810516-9-6.
‱ Uwe Leuthold: SG Dynamo Dresden (= Bibliothek des deutschen Fußballs, Band 12), Berlin 2017, ISBN 978-3-944068-60-2

Weblinks

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: Dynamo Dresden

– Sammlung von Bildern

‱ Offizielle Vereinshomepage der SG Dynamo Dresden e. V.
‱ Offizielle Homepage der Traditionsmannschaft der SG Dynamo Dresden www.dynamo-oldies.de

Einzelnachweise

cite-note-11. Satzung. (PDF; 1920 kB) § 1 Abs. 2 und 3 der Satzung des Vereines i. d. F. SG Dynamo Dresden e. V., 16. September 2019, abgerufen am 2. November 2023.
cite-note-mitglieder-22. Mitgliedschaft. SG Dynamo Dresden e. V., abgerufen am 5. Dezember 2025.
cite-note-32. Fakten & Geschichte. In: rudolf-harbig-stadion.com. Stadion Dresden Projektgesellschaft, abgerufen am 25. Mai 2021.
cite-note-44. ↑ 25 Jahre nach dem Lizenzentzug: Dynamo Dresdens Lehren aus der Vergangenheit (Memento vom 29. Mai 2020 im Internet Archive). In: Sportbuzzer. 4. Mai 2020, abgerufen am 30. Mai 2024.
cite-note-55. ↑ Christian Witt: Otto-Verfall, Dresden. In: Focus Online. 13. November 2013, abgerufen am 31. Januar 2024 (zuerst erschienen in Focus 15/1994).
cite-note-66. ↑ SG Dynamo Dresden DSC-Archiv, Vereinsgeschichte, mit den Daten 1948 und 1950
cite-note-77. ↑ Vereinsgeschichte DSC-Archiv, ĂŒber dem "1. Mai 1950"; auch mit Angaben zu Polizeisportvereinen in Dresden bis 1945
cite-note-88. ↑ Stefan Schramm: Dynamo Dresden feiert sich und seine 70 Jahre. In: Dresdner Neueste Nachrichten. Dresdener Medien GmbH, 4. November 2023, abgerufen am 5. August 2025.
cite-note-99. ↑ Geschichte der SV Dynamo snafz, mit einigen Einzelheiten zum 28. Juli 1950
cite-note-1010. ↑ Die neue Fußballwoche (Fuwo), 1954, Nr. 47, S. 3: 3 neue Clubs: Dynamo, Rotation, Einheit, 23. November 1954, abgerufen am 25. August 2021
cite-note-pleilleistungszentrum-1111. ↑ Ingolf Pleil: Mielke, Macht und Meisterschaft: Dynamo Dresden im Visier der Stasi. 2. Auflage. Christopher Links Verlag GmbH, Berlin 2013, ISBN 978-3-86153-756-4, S. 17: „Mit Beschluss des DTSB-Bezirksvorstandes vom 5. August 1968 wird Dynamo zum Fußball-Leistungszentrum im Berizk Dresden, das damit in der gesamten Region auf Spielersuche gehen kann.“
cite-note-1212. ↑ Hanns Leske: EnzyklopĂ€die des DDR-Fußballs. 2nd Auflage. Verlag Die Werkstatt GmbH, Bielefeld 2021, ISBN 978-3-89533-556-3, S. 19 (beta.werkstatt-verlag.de (Memento des Originals vom 13. Februar 2022 im Internet Archive)).
cite-note-1313. ↑ 70 Jahre Sportvereinigung Dynamo (SV Dynamo). In: vtnvagt.de. Verband zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e. V., 27. MĂ€rz 2023, abgerufen am 16. Februar 2025.
cite-note-1414. ↑ Anne Hahn: BFC Dynamo: Der Mythos des Schiebermeisters. In: Die Zeit. Zeit Online GmbH, 12. Mai 2022, abgerufen am 10. MĂ€rz 2024: „Dynamo betrieb in der DDR flĂ€chendeckend Trainingszentren, die je nach Einzugsgebiet dem BFC oder der Dynamo Dresden zugeordnet waren.“
cite-note-1515. ↑ Jörn Luther, Frank Willmann: BFC Dynamo – Der Meisterclub. 1. Auflage. Das Neue Berlin, Berlin 2003, ISBN 3-360-01227-5, S. 93: „JĂŒrgen Bogs: 'Dynamo hatte in der ganzen DDR flĂ€chendeckend Trainingszentren, die je nach Einzugsgebiet dem BFC oder Dynamo Dresden zugeordnet waren.“
cite-note-friedemanneinzugsgebiet-1616. ↑ Steffen Karas: 66 Jahre BFC Dynamo – AuswĂ€rts mit 'nem Bus. 2. Auflage. CULTURCON medien, Berlin 2022, ISBN 978-3-944068-95-4, S. 9: „Horst Friedemann: 'Der BFC war der Sportclub der SV Dynamo, und die Dynamo-Gemeinschaften Rostock-Mitte, Neustrelitz, FĂŒrstenwalde, Schwerin haben dem BFC die Talente zugliefert. Eiseleben und Halle/Neustadt gingen nach Dresden, das war die SĂŒdlinie, da hatte Dresden den Zugriff.'“
cite-note-1717. ↑ Eimert Timotheus: Dynamos Mega-Talente - ein ewiger Trumpf. In: SĂ€chsische Zeitung. SĂ€chsische Zeitung GmbH, 1. April 2023, abgerufen am 26. Juni 2023: „In der erfolgreichsten Phase der Vereinsgeschichte kamen die Spieler beispielsweise aus Görlitz (Hans-JĂŒrgen Dörner), Rammenau (Siegmar WĂ€tzlich), Bautzen (Gert Heidler) oder Gröditz (Klaus Sammer, Dieter Riedel). „Man hat frĂŒher die besten Jungs im Alter von 12 bis 13 Jahren aus dem Bezirk Dresden zu Dynamo delegiert“, sagt Kreische, der mit zehn Jahren im Dresdner Nachwuchs landete und heute als Übergangskoordinator Talenten beim Sprung zu den Profis helfen soll. Insgesamt hatte Dynamo damals 35 Partnervereine, darunter sogenannte Trainingszentren. Deren Aufgabe bestand hauptsĂ€chlich darin, die besten Spieler zu scouten und nach Dresden zu schicken. „Es wurde eine ganze Masse an talentierten Jungs geholt, von denen viele spĂ€ter Nationalspieler geworden sind. Davon ist man heute weit entfernt“, sagt Kreische“
cite-note-1818. ↑ Klassenkampf auf grĂŒnem Rasen. In: Spiegel Online. 6. Januar 2008, abgerufen am 14. November 2019.
cite-note-1919. ↑ Ingolf Pleil: Mielke, Macht und Meisterschaft: die "Bearbeitung" der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden durch das MfS 1978-1989. 1. Auflage. Christopher Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-86153-235-2, S. 11.
cite-note-szpolizei-2020. ↑ Armee, Polizei und Stasi: Fußball-Sponsoring der anderen Art. In: SĂŒddeutsche Zeitung. SĂŒddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH, 16. Oktober 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 10. April 2021; abgerufen am 10. April 2021.
cite-note-2121. ↑ Alan Tomlinson, Christopher Young: German Football: History, Culture, Society. 1. Auflage. Routledge, Taylor & Francis Group, Abingdon-on-Thames 2006, ISBN 0-415-35195-2, S. 55 (englisch): “Many political leaders took a keen interest in football and used their connections and resources to promote their favourite team and boost the prestige of their region or organization.”
cite-note-undercommunisms145-2222. ↑ Mike Dennis, Jonathan Grix: Sport under Communism – Behind the East German ‘Miracle’. 1. Auflage. Palgrave Macmillan (Macmillan Publishers Limited), New York 2012, ISBN 978-0-230-22784-2, S. 145 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche): “According to 'Dixie' Dörner, the elegant Dresden libero, often referred to as the Beckenbauer of the East, Modrow was one of the three local politicians who helped Dynamo Dresden remain a top club. The other two were Manfred Scheler, the chair of the Regional Administration and Willy Nyffenegger, the head of the the People's Police. Scheler, a devoted fan of the club, was active in using his connections to provide players with shortage goods and services, such as a car, an apartment or a plumber ... Even the head of the Stasi Regional Administration, Major General Horst Böhm, a committed local patriot where Dynamo Dresden was concerned, was involved in the appointment and dismissal of trainers and the contract of players.”
cite-note-2323. ↑ Mike Dennis, Norman LaPorte: State and Minorities in Communist East Germany. 1. Auflage. Berghahn Books, New York 2011, ISBN 978-0-85745-195-8, S. 130 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche): “Ironically, Dresden benefited from the support of Horst Böhm, the head of the Stasi’s Dresden Regional Administration. According to Dörner, Böhm and the chief of the Dresden regional police office, Nyffenegger, put local patriotism first in the rivalry with BFC Dynamo.”
cite-note-visier3132-2424. ↑ Ingolf Pleil: Mielke, Macht und Meisterschaft: Dynamo Dresden im Visier der Stasi. 2. Auflage. Christopher Links Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86153-756-4, S. 31–32 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche): „Bei Meisterfeiern war zumindest die Dresdner Stasispitze stets anwesend, 1978 und 1989 auch Stasi-Chef Mielke als 1. Vorsitzender der Sportvereinigung Dynamo. Anfang der achtziger Jahre, die große Ära der Mannschaft war vorbei, wurde das Dresdner MfS – an dessen Spitze mittlerweile der von Honecker ungewöhnlich schnell zum Generalmajor beförderte Horst Böhm stand – neben seiner Sicherungs- und AufklĂ€rungsarbeit, die von den Spielern auch bei den AuslandseinsĂ€tzen registriert wurde, als Sponsor aktiver. [
] Wenn es um ihren Fußball ging, wurde Dresdner Stasi, Polizei und SED zu reinen Lokalpatrioten. Von einer aus Berlin durchgestellten Linie konnten die Spieler da nichts erkennen. HĂ€fner: »Eher im Gegenteil, wĂŒrde ich fast sagen. Also allein, wenn ich an die Feierlichkeit denke, als wir gegen den BFC gewonnen hatten, als ich da den Böhm gesehen habe und die Seite von der Partei 
 Das war der grĂ¶ĂŸte Sieg, gerade gegen den â€șgroßen Bruderâ€č. Da kann ich mir nicht vorstellen, daß, was den Fußball angeht, hier intern groß mit Berlin zusammengearbeitet wurde. Es waren Lokalpatrioten. Also die fĂŒhrenden Leute, gerade wie Böhm und Nyffenegger (Chef der Bezirksbehörde der Volkspolizei – d.A.). Modrow weniger, da war es mehr der Stammnitz (Lothar Stammnitz war 2. SekretĂ€r der SED-Bezirksleitung und fĂŒr Sport verantwortlich – d.A.), der war ganz verrĂŒckt. Jedes Jahr mußten wir – vor der Saison, nach der Halbserie – eine Art Rechenschaftsbericht ablegen, da gab es immer ein Essen, wir mußten unsere Bekenntnisse abgeben, dass wir kĂ€mpfen fĂŒr den Bezirk Dresden.«“
cite-note-2525. ↑ Ingolf Pleil: Was der Geheimdienst der DDR mit dem Sport zu tun hatte. In: Dresdner Neueste Nachrichten. 11. Juni 2018, abgerufen am 12. April 2021.
cite-note-2626. ↑ Anton Launer: In den Tiefen der Stasi-Keller. In: Neustadt-GeflĂŒster (neustadt-ticker.de). 15. Mai 2015, abgerufen am 12. April 2021.
cite-note-2727. ↑ Alan MacDouall: The People's Game: Football, State and Society in East Germany. 1. Auflage. Cambridge University Press, Cambridge 2014, ISBN 978-1-107-05203-1, S. 25 (englisch).
cite-note-habmielkemacht-2828. ↑ Ingolf Pleil: Mielke, Macht und Meisterschaft. In: Hamburger Abendblatt. FUNKE Medien Hamburg GmbH, 31. Juli 2001, abgerufen am 28. Oktober 2024: „Der damalige SED-Bezirkschef in Dresden, Hans Modrow, ist heute noch der Ansicht, dass "die Maßnahmen angesichts ganz anderer Konsequenzen in Ă€hnlichen ZusammenhĂ€ngen der Abwerbung von DDR-BĂŒrgern insgesamt wohl zurĂŒckhaltend geprĂ€gt" gewesen sind. Es habe sich schließlich um Angehörige eines bewaffneten Organs mit Dienstgraden gehandelt, so erklĂ€rt Modrow, inzwischen Ehrenvorsitzender der PDS und Mitglied des EuropĂ€ischen Parlaments.“
cite-note-2929. ↑ Abbau Ost (Memento vom 26. Januar 2013 im Internet Archive)
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cite-note-3232. ↑ Stadt gibt endgĂŒltig grĂŒnes Licht fĂŒr Neubau des Harbig-Stadions. Dresdner Neueste Nachrichten (im Presse-Archiv von dynamostadion.de), 21. Dezember 2007, abgerufen am 12. Dezember 2012.
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cite-note-3434. ↑ Einige mussten geweckt werden. Vereinshomepage Dynamo Dresden, 22. Mai 2019, abgerufen am 1. Juni 2025.
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cite-note-5555. ↑ Oberlandesgericht Frankfurt am Main weist Eilantrag der SG Dynamo Dresden auf Zulassung zur Auslosung des DFB-Vereinspokals zurĂŒck. In: ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de. Pressestelle: OLG Frankfurt am Main, 14. Juni 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. Mai 2021; abgerufen am 14. November 2019.
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cite-note-5757. ↑ Dynamo Dresden feiert doch noch den Klassenerhalt in der Relegation: 2:0-Sieg gegen OsnabrĂŒck. In: Dresdner Neueste Nachrichten. 29. Mai 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. Juli 2018; abgerufen am 14. November 2019.
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cite-note-5959. ↑ Neuer Aufsichtsrat: Dynamo-Idol vereint meiste Stimmen. Mitgliederversammlung 2013: Mitglieder stimmen fĂŒr Kompromiss – Klage gegen Schiedsspruch weiter offen. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 16. November 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. November 2013; abgerufen am 18. November 2013.
cite-note-6060. ↑ Olaf Janßen ist neuer Cheftrainer der SG Dynamo Dresden. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 4. September 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. November 2020; abgerufen am 18. November 2013.
cite-note-6161. ↑ Ralf Minge wird GeschĂ€ftsfĂŒhrer. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 3. Februar 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. Februar 2014; abgerufen am 3. Februar 2014.
cite-note-6262. ↑ Robert SchĂ€fer ist neuer GeschĂ€ftsfĂŒhrer der SG Dynamo Dresden. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 8. Mai 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 16. Juni 2020; abgerufen am 16. Juni 2020.
cite-note-6363. ↑ Stefan Böger ist neuer Cheftrainer der SG Dynamo Dresden. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 23. Mai 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 10. Mai 2021; abgerufen am 5. Juni 2014.
cite-note-6464. ↑ Die SG Dynamo Dresden beurlaubt Stefan Böger. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 16. Februar 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Juli 2018; abgerufen am 27. Juli 2018.
cite-note-6565. ↑ Peter NĂ©meth ist neuer Cheftrainer der SG Dynamo Dresden. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 17. Februar 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 10. Mai 2021; abgerufen am 27. Juli 2018.
cite-note-6666. ↑ Uwe Neuhaus ab kommender Saison neuer Cheftrainer der SGD. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 9. April 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 20. Juli 2018; abgerufen am 27. Juli 2018.
cite-note-6767. ↑ Peter NĂ©meth wird Assistent von Cheftrainer Uwe Neuhaus. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 8. Mai 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 19. Juli 2020; abgerufen am 27. Juli 2018.
cite-note-6868. ↑ Bayern siegt und Dynamo jubelt. In: Sport1. 17. August 2015, abgerufen am 14. November 2019.
cite-note-6969. ↑ Jan Arndt: Dynamo Dresden: 1,2 Mio Euro Gewinn gegen Bayern. 16. September 2015, abgerufen am 14. November 2019.
cite-note-7070. ↑ Die SG Dynamo Dresden ist schuldenfrei. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 21. MĂ€rz 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 13. Mai 2021; abgerufen am 23. MĂ€rz 2016.
cite-note-7171. ↑ Robert SchĂ€fer bei Fortuna – das Ende der Fußballromantik?, auf the-duesseldorfer.de
cite-note-7272. ↑ Saisonfinale nach Maß (Memento vom 24. Mai 2016 im Internet Archive)
cite-note-7373. ↑ Dynamo knackt die halbe Million. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 13. Mai 2016, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 24. Mai 2016; abgerufen am 24. Mai 2016.
cite-note-7474. ↑ Deutscher Fußball-Bund: Trainer und Spieler des Jahres: Neuhaus und Eilers geehrt . Abgerufen am 24. Mai 2016.
cite-note-7575. ↑ Tabelle und Paarungen der Saison 2016/17. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Dezember 2016; abgerufen am 22. Mai 2017.
cite-note-7676. ↑ Spielplan der Saison 2016/2017. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. Dezember 2016; abgerufen am 22. Mai 2017.
cite-note-7777. ↑ Dynamo Dresden beurlaubt Uwe Neuhaus. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 22. August 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. September 2020; abgerufen am 22. August 2018.
cite-note-7878. ↑ PrĂ€sidium und drei Gremienmitglieder legen Ämter nieder. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 1. Oktober 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. August 2019; abgerufen am 14. November 2019.
cite-note-7979. ↑ Dynamo Dresden beurlaubt Maik Walpurgis. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 24. Februar 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. September 2020; abgerufen am 24. Februar 2019.
cite-note-8080. ↑ Cristian Fiel wird neuer Cheftrainer der SGD. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 24. Februar 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 27. November 2020; abgerufen am 24. Februar 2019.
cite-note-8181. ↑ Einvernehmliche Trennung von Cristian Fiel. In: dynamo-dresden.de. SG Dynamo Dresden e. V., 2. Dezember 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 3. Dezember 2019; abgerufen am 2. Dezember 2019.
cite-note-8282. ↑ Zwei positive Tests: Dynamo muss fĂŒr 14 Tage in QuarantĂ€ne, kicker.de, 9. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020.
cite-note-8383. ↑ Die Corona-Absteiger. In: Die Zeit, 29. Juni 2020, abgerufen am 24. August 2020.
cite-note-8484. ↑ Archivierte Kopie (Memento vom 17. Mai 2022 im Internet Archive)
cite-note-8585. ↑ SG Dynamo Dresden e. V.: LiveĂŒbertragung: Pressekonferenz zur Vorstellung von Ralf Becker auf YouTube, 1. Juli 2020, abgerufen am 24. Februar 2024 (Laufzeit: 130:51 min).
cite-note-8686. ↑ Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V.: Dynamo Dresden beurlaubt Markus Kauczinski. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 25. April 2021; abgerufen am 25. April 2021 (deutsch).
cite-note-8787. ↑ Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V.: Alexander Schmidt ĂŒbernimmt als Cheftrainer bis Saisonende. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 26. April 2021; abgerufen am 25. April 2021 (deutsch).
cite-note-8888. ↑ Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. .V: Umbro wird ab Sommer neuer Dynamo-AusrĂŒster. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 28. November 2021; abgerufen am 29. April 2021 (deutsch).
cite-note-8989. ↑ 4:0 gegen TĂŒrkgĂŒcĂŒ MĂŒnchenDynamo Dresden macht den Aufstieg in die 2. Liga perfekt. In: focus.de. 16. Mai 2021, abgerufen am 17. Mai 2021.
cite-note-9090. ↑ Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V.: Wir. Zusammen. Meister! Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. Mai 2021; abgerufen am 22. Januar 2022 (deutsch).
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cite-note-9494. ↑ mje/cfl: Offiziell: Capretti trainiert ab sofort Dynamo Dresden - kicker. In: kicker.de. 2. MĂ€rz 2022, abgerufen am 2. Februar 2024.
cite-note-9595. ↑ Archivierte Kopie (Memento vom 27. Mai 2022 im Internet Archive)
cite-note-9696. ↑ Archivierte Kopie (Memento vom 27. Mai 2022 im Internet Archive)
cite-note-9797. ↑ Nach Impfpass-Skandal: Anfang neuer Trainer bei Dynamo Dresden. In: zdf.de. 10. Juni 2022, abgerufen am 28. August 2023.
cite-note-9898. ↑ Krystian Wozniak: Dynamo Dresden: Neun Spieler verabschiedet - Zukunft von TorschĂŒtzenkönig noch offen. In: reviersport.de. 29. Mai 2023, abgerufen am 28. August 2023.
cite-note-9999. ↑ SGD stellt Ralf Becker frei | Sportgemeinschaft Dynamo Dresden - Die offizielle Website. Abgerufen am 5. MĂ€rz 2024 (deutsch).
cite-note-entlassung-anfang-100100. ↑ SGD stellt Markus Anfang frei. SG Dynamo Dresden e. V., 20. April 2024, abgerufen am 20. April 2024.
cite-note-101101. ↑ Dynamo schlĂ€gt Duisburg und sichert sich das Pokal-Ticket. Abgerufen am 23. Mai 2024 (deutsch).
cite-note-102102. ↑ Sachsenpokal-Finale vor Rekord-Kulisse: Vlachodimos fĂŒhrt Dynamo zum Sieg. Abgerufen am 25. Mai 2024 (deutsch).
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cite-note-1044. Der Zuschauerdurchschnitt bezieht sich nur auf die Spiele vom 1. bis 25. Spieltag, da die restlichen neun Spiele aufgrund der COVID-19-Pandemie unter Ausschluss von Zuschauern stattfanden.
cite-note-1055. Der Zuschauerdurchschnitt bezieht sich nur auf die Spiele vom 1. bis 4. Spieltag, bei denen infolge der COVID-19-Pandemie eine reduzierte Zahl von Zuschauern anwesend sein durfte. Die restlichen Spiele mussten unter Ausschluss der Zuschauer ausgetragen werden.
cite-note-1066. Zuschauerschnitt bedingt durch die Corona-Pandemie.
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